Unser Februar-Rezept: Rosenkohl in selbstgemachter Curry-Sauce

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Ein farbenfrohes Fest in der Schüssel: Das Rosenkohl-Curry mit Süßkartoffeln.

Rosenkohl ist nicht jedermanns Sache. In unserem Rezept des Monats spielt er zwar die Hauptrolle, doch treten seine Bitterstoffe wegen der vielfältigen Gewürzauswahl der selbstgemachten Currypaste nicht so stark in den Vordergrund.

Alsfeld. Die Schärfe des Ingwers, der Chili und des Pfeffers, die Säure der Limette, die feine Anisnote der Fenchelsamen und die einmalige Farbe durch den frischen Kurkuma geben dem Rosenkohl-Curry ein außergewöhnliches Aroma und eine frische Optik. Und: Das Gericht kommt vegan daher und bringt eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen mit sich.

Das Gericht lebt von der Curry-Paste. Deswegen lohnt es sich, sie selbst herzustellen. Hier werden Kurkuma, Fenchel, Ingwer, Chili, Pfeffer, Salz, Limette, Koriander und Knoblauch verarbeitet.

Die Currypaste

Am Anfang eines jeden Currys steht die Currypaste. Dazu werden folgende Zutaten benötigt:
ein daumengroßes Stück Kurkuma l ein daumengroßes Stück Ingwer l eine halbe Chili l eine halbe Limette l eine Knoblauchzehe l ein Teelöffel Pfefferkörner l ein Teelöffel Koriandersamen l ein Teelöffel Salz l ein halber Teelöffel Fenchelsamen l ein Teelöffel Rohrohzucker l ein Esslöffel Öl

Kurkuma, Ingwer, Chili und den Knoblauch grob kleinschneiden. Vorsicht: Der Kurkuma färbt stark. Ein separates Schneidebrett sowie Handschuhe empfehlen sich zur Verarbeitung. Im Mörser zunächst Pfeffer, Salz, Fenchelsamen, Zucker und Koriandersamen feinreiben. Anschließend Kurkuma, Ingwer, Chili und Knoblauch dazugeben und ebenfalls mörsern. Die Gewürzmischung mit dem Saft einer halben Limette und dem Öl zu einer Paste verarbeiten. Die Paste kann je nach Geschmack variiert werden. Wem der Aufwand zu groß ist, greift zu einer fertigen Gelben Currypaste aus dem Asia-Laden oder dem Supermarkt.

Das Rosenkohl-Curry

Das Schöne an dem Gericht: Wenn die Paste steht, geht alles ganz flott. Für zwei bis drei Personen werden neben der Currypaste folgende Zutaten benötigt: 
400 Gramm Rosenkohl l 300 Gramm Süßkartoffel l eine Zwiebel l eine Dose Kokosmilch l 200 Milliliter Gemüsebrühe l ein Granatapfel l ein Bund Koriander

Bevor es an den Wok geht, Rosenkohl putzen. Dazu die äußeren Blätter und Strunk entfernen. Den Rosenkohl halbieren oder – je nach Größe – vierteln. Die Süßkartoffel schälen und in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Zwiebel feiner würfeln. Einen Wok erhitzen und die feste Masse der Kokosmilch (Dose deshalb vorher nicht schütteln) zusammen mit den Zwiebeln hineingeben und andünsten – etwas Salz dazugeben.
Rosenkohl und Süßkartoffel ebenfalls andünsten. Nach etwa drei Minuten die Currypaste dazugeben und unter Rühren ebenfalls für etwa ein bis zwei Minuten anschwitzen. Anschließend wird das Gemüse mit der Gemüsebrühe und der restlichen Kokosmilch aufgefüllt. Bei geschlossenem Deckel das Gericht nun zehn Minuten köcheln lassen bis die Süßkartoffel und der Rosenkohl gar aber noch bissfest ist.
In der Zwischenzeit den Granatapfel halbieren und die Kerne hinausklopfen. Vorsicht, kann spritzen. Koriander grob schneiden. Das Curry nochmals abschmecken und in eine Schüssel geben.

Zur Servieren Granatapfelkerne, ein Stück Limette, einige Scheiben Chili und den Koriander darüber geben. Dazu passt Basmati-Reis. Viel Spaß beim Nachkochen.

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