Vegan, was sonst? Viele Gäste beim ersten Alsfelder Veggie-Brunch

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Erstmals lud die überzeugte Tierrechtlerin Astrid Muth von Animals Right Watch zum veganen Mitbring-Brunch nach Alsfeld ins Freiwilligenzentrum ein.

Und sie war überrascht, wie viel Zuspruch ihre Aktion fand. Um die 40 Personen waren gekommen, jeder mit einem leckeren veganen Gericht in der Hand, um Gleichgesinnte zu treffen, sich auszutauschen und vielleicht das ein oder andere Rezept ins eigene Repertoire mit aufzunehmen. Und das Buffet war wirklich sehr abwechslungsreich. Neben süßen Kuchen und Muffins gab es vegane „Eier“-Pfannkuchen, „Mett“, Wraps, verschiedene Brotaufstriche, Brote, Salate und vieles mehr.

Bunt gemischt war auch das Teilnehmerfeld. Die meisten von ihnen lernten sich neu kennen und unterhielten sich angeregt über Tierschutz und humanitäre Projekte. Die Gäste des Brunchs, die meisten davon überzeugte Veganer, hatten unterschiedliche Gründe, auf Tierisches zu verzichten. „Mein Freund hat Gicht bekommen. Das sollte die Folge von zu viel Schweinefleisch sein, sagte sein Arzt“, so Alexandra Munir Muuß, stellvertretende Landesvorsitzende der V-Partei, die sich für das Tierrecht und gesunde Ernährung einsetzt.

Sie ist zuversichtlich, einen Beitrag für das Tierwohl leisten zu können, „denn die meisten Leute wollen nicht, dass Tiere schlecht behandelt werden“. Sie kam aus Frankfurt, um bei dem Event Gleichgesinnte zu treffen. Birgit Schremser aus Antrifttal-Bernsburg träumt davon, einen Selbstversorgerlandsitz aufzubauen. Sie hofft auf ein Umdenken der Umwelt zuliebe.

Martin Pfeifer aus Brauerschwend stellte mit seiner Familie die Idee eines Selbstversorgerhofs vor und hoffte auf Mitstreiter, um sich den Traum vom selbst angebauten Obst und Gemüse zu verwirklichen. Veranstalterin Muth freute sich über die vielen engagierten Gäste und stellte in Aussicht, den Veganen Brunch an gleicher Stelle zu wiederholen.

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