Verwaltungsverband nun besiegelt: Gemeinden unterzeichnen Urkunde

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Unterschrift für den Verwaltungsverband: Schwalmtals Bürgermeister Timo Georg (sitzend, von links) mit erstem Beigeordneten Günter Herles (stehend dahinter), Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg mit erstem STadtrat Matthias Heller, Grebenaus Bürgermeister Lars Wicke mit erstem Stadtrat Martin Heddrich und Feldatals erster Beigeordneter Daniel Wolf mit Beigeordnetem Dirk Gerbig.

Mit den Unterschriften samt Siegeln der zwei Städten und zwei Gemeinden trat mit sofortiger Wirkung der Verwaltungsverband von Feldatal, Grebenau, Romrod und Schwalmtal in Kraft.

Bereits 2009 gab es die ersten Überlegungen zusammenzuarbeiten, was jedoch nicht verwirklicht wurde. Später arbeiteten die Bauhöfe der vier Gemeinden erfolgreich zusammen, und es sollte mehr daraus werden. Grund für ein Verband war die Möglichkeit, auf Augenhöhe die Interessen zu vertreten, was bei einer Fusion so nicht umsetzbar schien.

Die Beschlüsse dafür wurden jeweils einstimmig gefasst. Eine Förderung von 600.000 Euro vom Land brachte 2016 den Verband auf den Weg. Doch die Bürger werden höchstens am Briefkopf merken, dass nun der Verband gewisse Aufgaben ausführt. Die Bürgernähe solle auf jeden Fall in vollem Umfang erhalten bleiben, sind sich die vier Bürgermeister einig.

Nun sind die Germeinden in der Lage, für wichtige Bereiche fachlich qualifizierte Mitarbeiter einzustellen. Es wäre nicht mehr nötig, dass einzelne Mitarbeiter viele unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig übernehmen müssten, eine Spezialisierung nur einer der vielen Vorteile. Die nächste Zusammenlegung sei für die Standesämter geplant. Dann könne jeder Standesbeamte des Verbands an den vier Standorten Trauungen vornehmen. Auch dies ein Novum in Hessen.

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