Zu viele Lkws: Liederbacher wünschen sich eine Verkehrsberuhigung

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Ein breites Spektrum an Themen wurde beim jüngsten Rundgang von Bürgermeister Stephan Paule im Stadtteil Liederbach besprochen.

Alsfeld - Ortsvorsteher Ralph Linker konnte neben und zahlreichen Liederbachern und dem Rathauschef auch Ordnungsamtsleiter Jürgen Flauaus und Ernst-Peter Walter als Vorsitzenden des Dorfgemeinschaftsvereins Liederbach begrüßen. Erster Schwerpunkt des Rundgangs war der Zustand der Gewässereinfassung des Flüsschens Liederbach, das den Ort von Süd nach Nord durchfließt. Neben maroden Ufermauern waren auch der Zustand einer Beton-Überfahrt und das Freihalten von Pflanzenbewuchs im Bachbett Themen. Hier verwies Paule auf die guten Erfahrungen, die zum Beispiel die Stadtteile Berfa und Eifa mit der Anschaffung von Enten gemacht hätten. Diese hielten Bäche verlässlich sauber von ungewünschtem Bewuchs, müssten aber durch ein Entenhaus vor Füchsen und Waschbären geschützt werden. Eine Anwohnerin erklärte sich sofort bereit, sich ggf. um die Tiere zu kümmern.

Ebenfalls thematisiert wurden zahlreiche abgängige Bordsteine sowie der Ausbauzustand der Straßen „In der Hohl“ und „Hainberg“, wozu Ortsvorsteher Linker demnächst ein Gespräch mit der Stadtverwaltung führen wird. Die Ausbesserung einiger unbefestigter Wege im Ort sowie des Feldwegs nach Oberrod (Verlängerung der Straße „An der alten Schule“) wurde ebenso gewünscht wie die Anschaffung von Hundekotbeutelspendern. Das Thema möglicherweise illegaler Prostitution in einem ehemaligen Gasthof wurde nur kurz gestreift. Eine große Belastung für den Ort mit rund 500 Einwohnern stellt der Ausweichverkehr von der Autobahn A5 sowie zu schnelle Autofahrer dar. Daher trug Ortsvorsteher Linker dem Bürgermeister und dem Ordnungsamtsleiter einige Vorschläge des Ortsbeirates zur Verkehrsberuhigung vor. So wünscht sich der Ortsbeirat eine schlafende Ampel in der Romröder Straße, Tempo 60 am Ortsausgang Richtung Pfefferhöhe, ein Nachtfahrverbot für Lkw in Richtung Pfefferhöhe, ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen in der Zeit von 20 bis 6 Uhr, die Versetzung des Ortsschildes am Ortsausgang Richtung Alsfeld um 20 Meter und schlägt vor, ein elektronisches Geschwindigkeitsdisplay zu installieren, welches anhand von „Smileys“ dem Fahrer signalisieren soll, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Letzteres sagte Bürgermeister Paule unmittelbar zu, alle anderen Punkte werde man an den entsprechenden Stellen vortragen.

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