DGB Vogelsberg plant Solidaritätsfahrt nach Syrien

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Erweiterter DGB-Vorstand berichtet über bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung für syrische Kriegsopfer in der jüngsten Vorstandssitzung.

Bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung für Opfer des Kriegs in Syrien waren die zentralen Themen im DGB Vorstand Vogelsbergkreis.

In der jüngsten Sitzung unter Leitung von Ingo Schwalm ging es um die Vorbereitung für die Feier zum 1. Mai. Der Kampftag der Arbeitenden soll mit Kundgebungen in Alsfeld und Schlitz gefeiert werden. In den Redebeiträgen wird es um dem Kampf für gute Arbeit und auch um Solidarität mit Opfern des Syrienkriegs gehen.

Denn die Gewerkschafter beschlossen einstimmig bei einer Enthaltung die Unterstützung für eine Solidaritäts-Fahrt nach Nordsyrien. Joachim Legatis vom Landesvorstand der Medien-Gewerkschaft dju in verdi stellte das Projekt vor. Dabei geht es um die Unterstützung einer Solidaritätsfahrt von hessischen Gewerkschaftern, Journalisten und Politikern nach Kobane in Nordsyrien mit zwei Zielen: Solidarität mit den Angegriffenen zeigen und schauen, was in Deutschland an Unterstützung möglich ist.

Deutschland ist dem Konflikt besonders verbunden wegen der deutsch-türkischen Community, in der viele den Kriegskurs Erdogans gut heißen, und über die Waffenexporte im Millionenbereich für den Krieg. Dabei folgen die deutschen Sicherheitsbehörden der Lesart Erdogans, wonach die Kurden-Miliz YPG eine Tarnorganisation der verbotenen türkischen PKK ist. Das ist nicht nachvollziehbar, wie Legatis erläuterte. So kämpfen US-Soldaten Seite an Seite mit der YPG in Syrien gegen den IS, in Deutschland gilt die Miliz als terroristische Organisation.

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