Volkstrauertag in Grebenau - Gedenkfeier am Ehrenmal Eulersdorf

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Bürgermeister Lars Wicke geht in seiner Rede vor allem auf die aktuelle Bedeutung des Volkstrauertages ein.

Sonniges Novemberwetter bildete den äußeren Rahmen der zentralen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages der Stadt Grebenau.

In diesem Jahr wurde die Bevölkerung des Gründchens an das Ehrenmal auf dem Friedhof nach Eulersdorf eingeladen. Insgesamt hatten sich gut 70 Personen auf den Weg gemacht und füllten den Bereich um das Ehrenmal und die Leichenhalle. Die Gedenkrede wurde in diesem Jahr von Bürgermeister Lars Wicke gehalten. Er ging mit seinen Worten auf die Bedeutung des Volkstrauertages für die Menschen in der heutigen Zeit ein. Mit seiner über 60 jährigen Geschichte sei dieser besondere Gedenktag nicht mehr in allen Teilen der Bevölkerung verwurzelt. Es gehe heute nicht mehr um Schuldbekenntnis, vielmehr gehe es darum, in Ermunterung und Aufruf dem Geschehenen keine Wiederholung zu ermöglichen.

Bürgermeister Wicke zog einen Bogen von den beiden Weltkriegen zu den unverständlichen Konflikten unserer Tage. Die politischen Verhältnisse in der Türkei und die damit einhergehende Zerstörung einer seither gefestigten Demokratie waren ebenso Thema wie die unberechenbare Politik der USA unter einem Präsidenten Donald Trump. Im Anschluss an die Ansprache legten Bürgermeister Lars Wicke und Ortsvorsteher Erhard Spohr zu den Klängen „Ich hatte ‘nen Kameraden“ den Ehrenkranz der Stadt nieder. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor Grebenau und der Gemischte Chor Grebenau.

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