Volles Haus beim Kneipenfestival in Alsfeld

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Am Samstag ging es in der Alsfelder Innenstadt hoch her. Elf Locations - und somit auch elf Live-Bands - luden zum Kneipenfestival. ALSFELD AKTUELL hat sich mit ins Getümmel geworfen und ein paar Eindrücke festgehalten.

Nicht selbstverständlich ist es für eine Kleinstadt wie Alsfeld, Kneipen, Clubs und Cafés in dieser Stückzahl vorweisen zu können. Umso erfreulicher ist es, dass das große Angebot für Nachtschwärmer auch Zuspruch findet. Bestes Beispiel dafür ist das bereits 7. Kneipenfestival vom vergangenen Samstag, an dem wohl die wenigsten Alsfelder zu Hause auf dem Sofa saßen. Elf Locations haben sich zusammengetan und boten mit viel Live-Musik ein tolles Programm, bei dem wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war.

Gediegen ging es etwa bei Blues und in stimmungsvoller Atmosphäre in Ramspecks Weinkeller zu. „Diego’s Bluesband” versetzte die Anwesenden in die früheren Jahre von Chicago und überzeugte auch bei den rockigeren Stücken. Apropos Rock. Den gab es natürlich in etwas anderer Form im Rockkeller Aglarond von „Rockhead” auf die Ohren. Im brechend vollen Mainzer Tor sorgten „The Gringos” mit Schlagern für eine ausschweifende Stimmung. Inhaber Silke, Uwe und Cora Wunderlich hatten an dem Abend alle Hände voll zu tun – aber bei jedem der unzähligen gezapften Bierchen noch ein Grinsen im Gesicht: Gastgeber durch und durch. Raus aus dem Trubel, rein ins etwas ruhigere Kleine Café, wo „Two for Road” überzeugte. Auch Gitarrist „Joachim Rothe” spielte im Bistrinna sanftere, aber stimmungsvolle Töne an. Wenige Meter weiter, im ebenfalls brechend vollen Laternchen, sorgte „Nurmaso” für tolle Stimmung. In der Gemütlichkeit hörten die Gäste klassische Rockhits – zum Besten gegeben von „The Sixties Revival”. Rock war ebenfalls das Stichwort für das Hotel Schwalbennest, wo „Take Five” wie im letzten Jahr die Menge aufheizte. Nur von der Eingangstür aus konnte man die Töne des Duos „2Klang” mitlauschen – zu groß war der Andrang im Kännchen. Die Clubbar Plan B wartete mit gleich zwei Live-Acts auf: „Bloozeprügel” machten ihrem Namen alle Ehre und boten Blues und Rock dar, während „First Responder” auf klassische Rockmusik setzte. Zum Abschluss sollte es dann noch ein Cocktail unter wippenden Palmwedeln sein. Wo geht das besser als im Caribbean 13, das ebenfalls bis zum letzten Sitzplatz gefüllt war. „44 Difference” spielten hier insbesondere Musik aus den 50er, 60er und 70er Jahren.

Einmal zahlen – elfmal feiern. Das Motto versprach nicht zu viel. Und die meisten werden sich schon jetzt auf die achte Ausgabe des Kneipenfestivals freuen.

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