Man wird nur einmal 1000: Feierlichkeiten in Groß-Eichen eröffnet

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Zahlreiche Groß-Eichener sind am Montagabend erschienen, um den Maibaum aufzustellen und ihre 1000-Jahr-Feier einzuläuten.
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Noch hängt der hübsch dekorierte Maibaum in der Schwebe.
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Gruppenfoto mit dem Organisationsteam sowie Landrat Manfred Görig (links).
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Beim Aufstellen des Maibaumes ziehen Wolken auf.
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Gespannt beobachten die Anwesenden das Geschehen.
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Trotz Premiere: Das Aufstellen des Maibaumes funktioniert tadellos.
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Nur noch dingfest machen.

Auf 1000 Jahre Geschichte blickt der Mücker Gemeindeteil Groß-Eichen seit diesem Jahr zurück. Und das wird gebührend gefeiert. Der Startschuss dazu fiel am Montagabend mit dem Aufstellen eines eigenen Maibaumes – Premiere in Groß-Eichen.

Dennoch: Das Aufstellen unter den Augen der zahlreich Erschienenen, darunter Landrat Manfred Görig, Mückes Bürgermeister Andreas Sommer und Ortsvorsteherin Petra Grün, verlief reibungslos: Nach wenigen Anläufen sank der schmuck dekorierte Maibaum in seine Vorrichtung in unmittelbarer Nähe zum Denkmal der Gemeinde: die an die Bergbauzeit erinnernde Lokomotive. Neues und Altes stehen dicht beieinander – bezeichnend für diesen Tag und das gesamte Jahr 2018 in Groß-Eichen.

Schirmherrin der 1000-Jahr- Feier und Pfarrerin der Gemeinde Kerstin Kiehl eröffnete die Zeremonie und blickte in ihrer Rede zurück auf 1000 Jahre Kirchengeschichte in Groß-Eichen, die maßgeblich die Entwicklung des Ortes beeinflusste: „Aus 1000 Jahren Kirchengeschichte sind 1000 Jahre Dorfgeschichte entstanden”, so Kiehl. Entstanden ist eine rund 900 Einwohner zählende Gemeinde, „für Vogelsberger Verhältnisse also eine Stadt”, wie Landrat Manfred Görig augenzwinkernd in seiner Ansprache feststellte, bevor er mit „Glück auf!” dem Organisationsteam eine kleine Zuwendung zukommen ließ. Den größten Dank sprachen Mückes neuer Bürgermeister Andreas Sommer und Ortsvorsteherin Petra Grün dem Organisationsteam aus: Seit vielen Wochen und Monaten planten sie diverse Veranstaltungen rund um die 1000-Jahr-Feier, „pflanzten bei Eiseskälte Eichen ein” und leisteten unzählige ehrenamtliche Stunden für die Gemeinde. Diesen Einsatz könne man nicht hoch genug würdigen.

Maßgeblich bei der Organisation beteiligt war Jennifer Schomber, die es sich nicht nehmen ließ, die anschließende Feier im Festzelt einzuläuten. Pfarrerin Kiehl machte beim Bierfassanstich eine gute Figur, die hessische Mundart-Band „Halb Sechs” unterhielt bestens und die Groß-Eichener zeigten, dass sie in den 1000 Jahren auch gelernt haben, ausgelassen zu feiern.

Mit einem Historienspiel geht die Veranstaltungsreihe am Samstag, 26. Mai, in die nächste Runde. Weitere Infos unter www.gross-eichen.info

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