Alsfeld, die Erlebnismeile: Hot-Spot-Reihe der Innenstadt

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Am vergangenen Wochenende fand in Alsfeld die Zauberhafte Nacht statt.

Alsfeld  - „Es liegt was in der Luft, ein ganz besond'rer Duft…der so verlockend ruft…Ich könnte weinen und lachen und lauter Unsinn machen“ – so sang einst Peter Alexander. Von ihm war wohl kein Stück in den dunklen Gassen der Alsfelder Innenstadt zu hören, dennoch waren sie Samstagabend voller Musik, leckeren Düften und außergewöhnlichen Gestalten, die zu wunderbaren Dingen einluden: Sie war zauberhaft die Nacht, die Zauberhafte Nacht, die zum 15. Mal in Alsfeld am letzten Wochenende im September vom Alsfelder Verkehrsverein veranstaltet wurde. Der Nacht fehlte der ursprüngliche Mittelpunkt, das Varieté vor dem historischen Rathaus, um das einst mal die lange Shopping-Nacht in der historischen Altstadt installiert wurde. „Ob das was wird?“, fragten sich so einige, denn aufgrund der Baustelle auf dem Marktplatz war ein Zelt- oder Bühnenaufbau in der benötigten Größe nicht möglich. Und dann regnete es noch den ganzen Tag. Doch allen Unkenrufen zum Trotz: Auch die 15. Zauberhafte Nacht war ein Erfolg, anders als gewohnt, aber ein Erfolg. Die Einzelhändler waren mehr gefragt denn je, und machten ihre Sache außerordentlich gut: Ein Hot-Spot nach dem anderen entlang der Einkaufsmeile, aber auch in den angrenzenden Einkaufszentren wie in der Löbergasse. Rabatte, besondere Aktionen und Präsentationen, Modenschauen, Lesungen, Musikeinlagen, Fotoboxen, Glücksräder, kleine Häppchen zum Verwöhnen und Genießen – alle fünf Meter ein anderes Erlebnis für die Sinne. Trotz vielen Konkurrenzveranstaltungen in der Umgebung drängten die Besucher durch die Altstadt, über die Baustellenbrücken auf dem Marktplatz, ein Kommen und Gehen, von Geschäft zu Geschäft, mit Tüten unter den Armen, Essen in der Hand und – wer Glück hatte – konnte zum Verschnaufen einen Sitzplatz in der geöffneten Cafés, Eisdielen oder Restaurants ergattern. Während in der Obergasse bei Optiker Bernd Scheuer – bekannt für seine außergewöhnlichen Ideen – der Orient ohne modernen Brillenverkauf sondern stilecht mit Bauchtanzgruppe, Traubensaft und Couscous-Salat einzog, versammelten sich am Mainzer Tor eher die Oktoberfest-Fans, gerne auch in bayrischer Tracht. Bullriding, Hau den Lukas, Wettnageln, Blasmusik, Pizza, Bratwurst, Popcorn, Waffeln, Lebkuchenherzen, Crêpe und vieles mehr waren verantwortlich für die Volksfeststimmung. Natürlich gab es in diesem Jahr dort auch wieder die gelben Eimer der Mecklenburgischen Versicherung – die einen nutzen sie als Kopfbedeckung, die anderen als Einkaufstasche. Aber noch mal zurück zur Musik, sie war es, die die Gäste der Nacht durch die Gassen zog – angefangen von Dirk Lindemann und Jenny Wagner im Ludwig in der alten Post, über Steffen Koch und Blubardix in der Obergasse, 3tol auf den Markplatz, Tony Huspeth in der Mainzer Gasse sowie Blech2Go und Johannes Schubert am Mainzer Tor – vom Zitterspiel über Coversongs als Blues und Rock bis hin zu cooler Musik auf alten Zigarrenkisteninstrumenten war wohl für jeden etwas dabei. Der Sound gemischt mit den visuellen Eindrücken der vielen Lichter der historischen Kulisse und Illuminationen der Geschäfte bis zu den verlockenden Düften der Gaumenfreuden ließ einen schon ein wenig schwindelig werden, oder anders gesagt verzaubert wirken. Zauberhaft, die Nacht. Hätte auch Peter Alexander gefunden… „das ist kein Alltag so trübe und grau, (…), das ist ein Tag wo jeder gleich spürt, dass heute noch was passiert!“

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