Erste Begegnung mit dem neuen Fuldaer Bischof 

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Bischof Dr. Michael Gerber und Bistumssprecher Christof Ohnesorge
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Dr. Michael Gerber ist in Fulda angekommen / Freude auf Treffen mit den Menschen 

Fulda - Dr. Michael Gerber wird am kommenden Sonntagnachmittag, 31. März,  im Dom in sein neues Amt als Bischof von Fulda eingeführt. Um ihn ein wenig kennenzulernen, fand am Dienstagvormittag ein Mediengespräch mit Gerber im Bischöflichen Priesterseminar statt; einer Einladung, der zahlreiche regionale und überregionale Medienvertreter gefolgt waren.

Er freue sich besonders auf die Begegnung mit den Menschen, so Bischof Gerber, der dafür bereits ab Freitag Gelegenheit haben wird. Dann nämlich startet am Hoherodskopf im Vogelsbergkreis eine Pilgerwanderung unter dem Motto "Gottes Geschichte mit uns – ‚Du stellst meine Füße in weiten Raum". Diese wird am Samstag um 11 Uhr an der Wallfahrtskapelle Kleinheiligkreuz fortgesetzt. Ein zusätzlicher Einstieg zum Mitpilgern ist ab 15.30 Uhr an der Pfarrkirche St. Markus in Haimbach möglich. Die Ankunft der Pilgergruppe ist gegen 17 Uhr in Fulda vorgesehen. Um 18 Uhr besteht die Gelegenheit zu einem einfachen Pilgeressen und um 20 Uhr schließt sich eine Vigil mit Bischof  Gerber im Hohen Dom zu Fulda an, die sich besonders an junge Menschen richtet. Bereits am  Freitag findet um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Simon und St. Judas in Blankenau ein „Abend der Versöhnung“ mit dem neuen Bischof statt.

Er habe sich als Weihbischof in Freiburg sehr wohl gefühlt, betonte der 48-Jährige und formulierte: "Ich gehe nicht gerne aus Freiburg weg, komme aber gerne nach Fulda". Diejenigen, die er in der Barockstadt bisher habe kennenlernen dürfen, hätten sich alle Mühe gegeben, "mich offen zu empfangen".

Die Amtseinführung am kommenden Sonntag erfolgt durch den zuständigen Metropoliten, Erzbischof Hans-Josef Becker aus Paderborn, im Rahmen eines festlichen Pontifikalamts ab 15 Uhr. Es werden bis zu 1.500 Gäste erwartet, darunter auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterovic (Berlin),  zahlreiche Bischöfe und Weihbischöfe sowie ökumenische Vertreter und Gäste aus Gesellschaft und Politik. Darunter auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier.

 Gerber wird am Sonntag neben dem so genannten "Bonifatiusstab" auch seinen eigenen Bischofsstab im Dom dabei haben. Dieser wurde unter anderem gestaltet von dem Holzbildhauer Michael Huber und besteht aus Kastanienholz, der obere Teil, die "Krümme", aus Lindenholz. Gerber setzte ihn am Dienstagvormittag vor den Augen der Journalisten zusammen und bezeichnete ihn als "meinen Begleiter durch das Bistum".

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