Auf der Kasseler Feiermeile: Ärger mit Party-Müll

+
Jeden Sonntag das gleiche Bild: Zigarettenkippen, Taschentücher, Scherben und anderer Unrat liegt auf der Straße und Radweg verteilt.

Feierwütige sorgen für verdreckte Straßen entlang der Friedrich-Ebert-Straße. Gefährlich für Rad- und Autofahrer sowie Kinder.

Kassel. Kassel ist eine wunderbare Stadt. Viele öffentliche Plätze laden zum Verweilen und Feiern unter freiem Himmel ein. Doch mitgebrachter Alkohol und der damit verbundene Feiermüll sorgt nicht nur bei Anwohnern, sondern auch bei Spaziergängern, Radfahrern, Autofahrern und Gastronomen für Ärger. So wie am vergangenen Wochenende auf der Friedrich-Ebert-Straße. Von der „Mittelbar“ Richtung Innenstadt glichen Straße und Parkbuchten einem Scherbenmeer. Zahlreiche EXTRA TIP-Leser machten ihrem Ärger schon bei Facebook Luft: „Das ist doch unter aller Sau“, „Eine Gefährdung für Kinder, Hunde und Radfahrer“, schrieben uns verärgerte Bürger. Auch am Montag sah man noch viel Scherben und Unrat rumliegen. Das Problem: „Die Friedrich-Ebert-Straße wird von den Stadtreinigern jeweils dienstags und freitags gereinigt“ berichtet Birgit Knebel, Pressesprecherin der Stadtreiniger. Deswegen wird an die Feiernden appeliert, ihre mitgebrachten Sachen nicht einfach auf der Straße zu entsorgen. Per Facebook wurde unserer Redaktion mitgeteilt, dass der eine oder andere Gastronom es nicht so genau mit dem Kehren vor seiner Tür nehmen würde. Eine Anwohnerin berichtet: „Da ja dauernd neue Gastro-Betriebe auf der Friedrich-Ebert-Straße eröffnen, müssen wir wohl damit rechen, dass der Feiermüll künftig noch mehr wird.“

Zwischenruf von Ulf Schaumlöffel

Alles voller Scherben: Die Parkbucht vor der Mittelbar.

Feier-Assis sorgen für Unmut

Der Anblick ist fast jeden Sonntagmorgen der Gleiche: Auf der Friedrich-Ebert-Straße ab der „Mittelbar“ bis zum Ständeplatz liegen Glasscherben, Zigarettenkippen, Erbrochenes und anderer Müll – zurückgelassen von Partygästen in der Nacht zuvor. Oft handelt es sich dabei um mitgebrachte Sachen der Feiernden, die nach Verzehr einfach auf die Straße geworfen werden. Für mich ist so ein Verhalten einfach nur asozial. Die Leute, die ihre Glasflaschen und Gläser einfach auf den Weg werfen gefährden durch ihr rücksichtsloses Verhalten zudem auch Kinder, Radfahrer, Hunde und Passanten, die am Sonntag über die Friedrich-Ebert-Straße schlendern. Ich frage mich: Ob die „Feier-Assis“ das auch noch cool finden und zuhause auch einfach ihren Müll vor die Tür werfen? Deshalb die Bitte: Werft doch euren Müll bitte künftig in den Mülleimer oder stellt die Flaschen an die Wand – dann können sie Pfandsammler mitnehmen und ihr leistet so sogar noch ein gutes Werk! Das ist dann cool!

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Hann. Münden: Zwei Drittel der PKW bestehen die HU auf Anhieb

Bei mehr als 59 Prozent fanden sich keine Mängel am Wagen. Licht und Elektrik seien die größten Probleme, sagt Guido Geese, Leiter der TÜV-Station in Hann. Münden.
Hann. Münden: Zwei Drittel der PKW bestehen die HU auf Anhieb

Trickdiebe erbeuten Schmuck für 100.000 Euro in Region Alsfeld

Die Polizei fahndet nach zwei unbekannten Trickdieben, die am 17. Oktober, gegen 15 Uhr, auf der Rastanlage "Pfefferhöhe" an der Anschlussstelle Alsfeld-West eine …
Trickdiebe erbeuten Schmuck für 100.000 Euro in Region Alsfeld

Kulturtag an der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege

Die Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule begaben sich unter anderem auf die Spuren Luthers.
Kulturtag an der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege

Wesertor: Auto überschlug sich auf Fuldatalstraße

In der Fuldatalstraße kam es gegen 14.15 Uhr zu einem Unfall, bei dem sich ein Auto überschlagen hat.
Wesertor: Auto überschlug sich auf Fuldatalstraße

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.