Rund 2.300 Erstsemester starten ihr Studium in Fulda

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Gesamtzahl der Studierenden an der Hochschule Fulda steigt zu Beginn des Wintersemesters 2019/20 noch einmal leicht an auf rund 9.700

Fulda - Die Nachfrage nach einem Studienplatz an der Hochschule Fulda ist gleichbleibend hoch. Rund 2.300 Studienanfänger hat Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) am Montag  an der Hochschule Fulda begrüßt. Die Gesamtzahl der Studierenden wird damit zum Semesterstart noch einmal leicht ansteigen, auf etwa 9.700.

„Nach Jahren des starken Wachstums streben wir nun ganz bewusst eine Konsolidierungsphase mit näherungsweise gleichbleibenden Studierendenzahlen an. Wir zählen inzwischen zu den großen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland und wollen in den kommenden Jahren insbesondere bei der Betreuung in der Lehre, bei der Forschung und beim Transfer Entwicklungsschwerpunkte setzen,“ betonte Khakzar.

Die meisten Erstsemester verzeichnen wie auch schon in den vergangenen Jahren die beiden Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Internationale Betriebswirtschaftslehre, gefolgt von den Studiengängen Oecotrophologie: Ernährung, Gesundheit, Lebensmittelwirtschaft und Digitale Medien. Gut nachgefragt waren auch wieder die gesundheitswissenschaftlichen Angebote, insbesondere die Bachelorstudiengänge Berufspädagogik Fach Gesundheit und Hebammenkunde sowie das Masterprogramm Public Health. Auch der zum Wintersemester neu angebotene Studiengang International Business & Management, das erste komplett englischsprachige Bachelorangebot an der Hochschule Fulda, ist gut gestartet.

„Wir haben den Anspruch, unsere Studierenden auf globalisierte Arbeitsmärkte vorzubereiten und die Attraktivität unserer Hochschule für internationale Studierende durch geeignete Studienangebote zu steigern“, sagte Khakzar. Der neu angebotene Studiengang International Business & Management passe ebenso in diese Strategie wie der gesundheitswissenschaftliche Studiengang Internationale Gesundheitswissenschaften. Umso erfreulicher sei es, dass beide gut angenommen würden.

Die Hochschule Fulda wolle die Internationalisierung in den kommenden Jahren weiter ausbauen: den Austausch von Studierenden und Lehrenden, aber auch die internationale Kooperation in der Forschung. „Mit einer internationalen Ausrichtung der Hochschule bieten wir umfassend Gelegenheit, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben“, gab Khakzar den Erstsemestern mit auf den Weg. „In diesem Semester kommen circa 400 internationale Studierende aus 80 verschiedenen Ländern neu an unsere Hochschule. Wir arbeiten intensiv daran, einen sensiblen Umgang mit kultureller Vielfalt zu etablieren mit dem Ziel, ein gutes Miteinander an der Hochschule zu ermöglichen, aber ihnen auch das Rüstzeug für eine international ausgerichtete Arbeitswelt mitzugeben.“

Derzeit studieren an der Hochschule Fulda insgesamt 1.374 internationale Studierende. Die größten Gruppen stammen aus Kamerun, Pakistan, Indien, der Türkei, Vietnam und Syrien. Die Mehrzahl der internationalen Erstsemester ist in Bachelorstudiengängen eingeschrieben, knapp 100 in Masterstudiengängen. Ein Teil der Studierenden ist auch in den kooperativen Masterstudiengängen mit der Universität Kassel immatrikuliert oder in einem Programm zum Erwerb eines Sprachzertifikats. In den beiden letzten Semestern konnte die Hochschule Fulda 112 internationale Studierende zu einem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums beglückwünschen.

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