2.500 Starter bei Sonne und Regen zum Rhön-Radmarathon

Rhön-Radmarathon 2017 bei Bimbach.
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Rhön-Radmarathon 2017 bei Bimbach.

Auch vom Platzregen ließen es sich die Teilnehmer des Rhön-Radmarathons die gute Laune nicht verderben. Die letzten kamen erst in der Nacht an.

Großenlüder - Es sah zunächst nach einer Rekordbeteiligung aus: Am Samstag meldeten sich so viele Radfahrer wie noch nie in der fast 30-jährigen Geschichte des Rhön-Radmarathons zu den Rad-Touristik-Strecken an. Knapp 2.500 Starter waren es, die am Samstag auf die Rad-Touristik-Strecken zwischen 20 und 156 Kilometern rollten. Auf den ebenfalls im Programm stehenden Mountainbike-Trails tummelten sich etwa 200 Fahrer/innen. Doch dann kam der Regen: In der Nacht setzten wolkenbruchartige Niederschläge ein, die bis zum Morgen anhielten. In Sturzbächen strömte das Wasser die Straßen in Bimbach entlang und drohte sogar, den Campingplatz aufzuweichen. Auch der war an diesem Wochenende so bevölkert wie nie. Es war kein Wunder, dass unter diesen Umständen so mancher die Pläne für den Pfingstsonntag kurzfristig änderte, denn „Pfingsten schwimmt man in Bimbach“ stand wohl bei den wenigsten auf dem Plan. Zumindest verzichteten einige auf den Start beim Marathon und wichen später auf eine der RTF Strecken aus.

Erstmals kein gemeinsamer Start

Erstmals in der Geschichte des Rhön Radmarathons entschieden sich die Organisatoren vom RSC Bimbach dazu, um 6 Uhr keinen gemeinsamen Start durchzuführen. Das Warten auf den Startschuss hätte alle Teilnehmer nur unnötig lange dem Regen ausgesetzt. Stattdessen wurde ab 6 Uhr wurde der Start freigegeben und jeder konnte individuell auf die Strecke gehen. 1.300 Teilnehmer trotzdem dem Wetter und nahmen die Marathondistanzen von 180, 216 und 258 km in Angriff. Das wilde Wetter sollte jedoch nicht lange die gute Laune derer trüben, die sich trotz allem auf die Strecken wagten, denn ab Mittag wurden sie dann endlich mit strahlendem Sonnenschein für ihre Strapazen entschädigt. Indes hatte auf der Strecke insbesondere das Mechanikerteam alle Hände voll zu tun. Häufigstes „Zipperlein“: quietschende Räder, da durch das viele Wasser das Öl aus den Ketten gespült wurde. Unterstützt wurden die Helfer des RSC Bimbach dabei von Profi-Mechanikern des Rad-Herstellers Specialized, die ebenfalls mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren. So fuhren permanent fünf Servicefahrzeuge alle Strecken ab und niemand mit einem Defekt musste lange auf Hilfe warten.

Versöhnlicher Ausklang

Zum Zieleinlauf lachte längst für alle die Sonne - ob RTF-Starter, Marathoni oder Mountainbiker. Ein versöhnlicher Ausklang des anstrengenden Tages auf dem Festgelände war also garantiert. Hier freuten sich Gäste wie auch der Veranstalter über das größte Angebot an Ausstellern in der bisherigen Geschichte des Bimbacher Rad-Events. Acht Firmen waren präsent und luden zum Informieren und Shoppen ein.

Um 22.20 Uhr, weit nach Torschluss - das Orga Team befand sich bereits im Feierabend-Modus - trudelten schließlich die letzten beiden Marathon-Fahrer ein. Ausgemergelt, hungrig und frierend wurden auch diese tapferen Radler sofort mit Kuchen und alkoholfreiem Weizenbier erstversorgt und unter die Dusche geschickt. Ernste Zwischenfälle gab es zum Glück auch in diesem Jahr nicht.

Das größte von einem Club organisierte Radsport Event Deutschlands wurde an diesem Wochenende erneut seinem Ruf gerecht, perfekte Organisation und familiäres, freundliches Ambiente zu bieten. Vor allem das spontane Reagieren auf die Wetter-Kapriolen wurde immer wieder von den Teilnehmern gelobt.

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