29.000 Euro für neun Organisationen

Traditionell spendet die Bäckerei Pappert am Ende des Jahres an verschiedene Organisationen.
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Traditionell spendet die Bäckerei Pappert am Ende des Jahres an verschiedene Organisationen.

Bäckerei Pappert spendet: 15 Cent für jeden „der Wilhelm“.

Poppenhausen. Es ist schon gute Tradition: Jedes Jahr spendet die Bäckerei Pappert an karitative Organisationen.  Denn von jedem verkauften Brot „der Wilhelm“ gehen 15 Cent an den guten Zweck. Die beiden Geschäftsführer Bernd Pappert und Manfred Klüber überreichten Schecks im Gesamtwert von 29.000 Euro an neun Organisationen.

In Poppenhausen treffen sich dann immer wieder (fast) die gleichen Gesichter. „Nachhaltigkeit ist an vielen Stellen nur ein Schlagwort, aber wir leben diesen Begriff nicht nur bei unseren Zutaten, sondern auch bei unseren Spenden“, sagt Bernd Pappert, nach dessem Großvater das Brot benannt ist. Viele der Organisationen erhalten schon seit Jahre eine Unterstützung durch die Bäckerei bzw. die Kunden, die fleißig das Spendenbrot kaufen. Der Fokus der Spenden liegt dabei grundsätzlich auf dem Thema (Kinder-)Hospizarbeit. „Wir sind alle Familienmenschen – deshalb liegt uns dieses Thema sehr am Herzen“, sagt Klüber. „Und wir sind heimatverwurzelte Menschen in einem regionalen Unternehmen“, ergänzt der 56-Jährige. Deshalb sei es der Bäckerei wichtig, dass die Spenden zum Großteil in der Region bleiben und unterstützt quer durch das Vertriebsgebiet – von der Wetterau, über Fulda, ins Unterfränkische bis nach Thüringen. „Am Ende sind es Spenden unserer Kunden – und so kommt das Geld zurück in die Region – das ist uns wichtig“, sagt Bernd Pappert. 

Zwei Spenden gehen aber doch in andere Regionen. Traditionell unterstützt Pappert den Fuldaer Verein „2moreSmiles“, der sich für Kinder in Südafrika einsetzt. „Wir kennen dort die handelnden Personen, da kommt jeder Euro bei den Kindern an“, sagt Klüber. Außerdem war schon innerhalb des Jahres eine Spende über 10.000 Euro in die deutschen Flutgebiete gegangen. „Da wollten wir schnell helfen und nicht bis heute warten“, so Klüber. 

Zusätzlich zur klassischen Spende für den Wilhelm fördert die Bäckerei registrierte Vereine mit dem vergünstigten Einkauf von Papperz – dem klassischen Schnittbrötchen. „Durch Corona war da dieses Jahr die Nachfrage natürlich nicht so hoch wie in den vergangenen Jahren. Aber wir halten an dem System fest, weil es transparent und gerecht ist“, erklären die beiden Geschäftsführer. 

Die Spenden-Empfänger in der Übersicht:

2more Smiles e.V.

Ambulantes Hospiz-Zentrum, Bad Salzungen

Deutscher Kinderhospizverein e.V.

Maltester Kinderpalliativ-Team, Main-Spessart

Malteser Kinderhospizdienst, Main-Kinzig-Fulda

Malteser Kinderhospizdienst, Schweinfurt

Deutsche Palliativstiftung

Gemeinnützige Perspektiva GmbH 

Fluthilfe der deutschen Bäcker

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