3G-Regel für Innenräume Allgemeinverfügung ab Montag

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat im Landkreis Fulda stark zugenommen.
+
Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat im Landkreis Fulda stark zugenommen.

Im Kreis Fulda gilt ab kommender Woche: 3G-Regel für Innenräume

Fulda. Die Inzidenz im Landkreis Fulda liegt am Mittwoch bei 56,5. Die Zahl der Fälle hat in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Entsprechend des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen bereitet der Landkreis Fulda aktuell eine Allgemeinverfügung vor, die ab kommenden Montag, 23. August, gültig ist.

Die Anzahl der Corona-Fälle hat in den vergangenen Tagen vor allem bei Personen im Alter unter 50 Jahren zugenommen. Besonders viele Fälle gibt es bei den 10- bis 30-Jährigen. Die Hälfte der Infektionen kann auf Ansteckungen im privaten Umfeld, etwa 20 Prozent auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden. Ausbrüche in Betrieben oder Einrichtungen sind aktuell nicht nachweisbar.

Aus diesem Grund gelten auf Basis des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen ab Montag weitere Regeln im Landkreis Fulda: Der Einlass in geschlossene Räume bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen, Kulturangeboten, in der Innengastronomie, in Freizeiteinrichtungen und Sportstätten Fitnessstudio, Hallenbäder, Sporthallen), bei körpernahen Dienstleistungen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie in Spielbanken, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen ist nur für geimpfte, getestete und genesene Personen erlaubt 3G-Regel). Dies gilt auch für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen.

In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen müssen nicht geimpfte und nicht genesene Gäste bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche einen Negativnachweis vorlegen.

Da der Landkreis über der Inzidenz von 50 liegt, gilt weiterhin, dass Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen – jeweils zuzüglich Geimpfte und Genesene – beschränkt werden. In Gedrängesituationen, in denen Mindestabstände nicht eingehalten werden können – wie in Warteschlangen oder Einlasssituationen – muss eine medizinische Maske getragen werden.

„Der Königsweg aus der Pandemie ist und bleibt die Impfung. Die aktuelle Impfquote der Erstimpfungen im Landkreis Fulda liegt derzeit bei 62,8 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 58,3 Prozent. Die Impfung ist jederzeit und ohne Termin im Impfzentrum möglich. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission für die Impfung der Jugendlichen ab 12 Jahren. Unser Appell: Nutzen Sie die Impfangebote“, sagen Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren – sowie alle anderen B Bürger – haben die Möglichkeit, jeden Tag von 9 bis 18 Uhr ohne Termin ins Impfzentrum nach Fulda zu kommen. Für die Impfung steht für jeden der Impfstoff von Biontech/Pfizer bereit. 12- bis 15-Jährige sollten einen Erziehungsberechtigten mit ins Impfzentrum bringen. 16- und 17-Jährige benötigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Aufgrund der größeren Nachfrage durch die aktualisierte Empfehlung der STIKO kann es vereinzelt zu Wartezeiten im Impfzentrum kommen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Ende September kommt die letzte Spritze
Fulda

Ende September kommt die letzte Spritze

Bilanz des Impfzentrums im „Esperanto“: Mobile Teams bleiben aktiv.
Ende September kommt die letzte Spritze
Ein neues Gesicht in der Redaktion
Fulda

Ein neues Gesicht in der Redaktion

Martina Lewinski ist die neue FA-Redaktionsvolontärin und stellt sich vor.
Ein neues Gesicht in der Redaktion
Mann stirbt nach Frontalcrash auf L 3248 bei Obersuhl
Fulda

Mann stirbt nach Frontalcrash auf L 3248 bei Obersuhl

Am Freitag gegen 15.50 Uhr kam es auf der L 3248 bei Obersuhl zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine männliche Person tödlich verletzt wurde.
Mann stirbt nach Frontalcrash auf L 3248 bei Obersuhl
Da helfen, wo es nötig ist
Fulda

Da helfen, wo es nötig ist

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg ist neue Fuldaer DRK-Präsidentin und war zu Besuch in der Fulda aktuell Redaktion.
Da helfen, wo es nötig ist

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.