50 Veranstaltungen und ein eigenes Lied

Fuldaer Landfrauen banden bei den „Interkulturellen Wochen“ eine Erntekrone, die am Uniplatz aufgestellt wurde.
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Fuldaer Landfrauen banden bei den „Interkulturellen Wochen“ eine Erntekrone, die am Uniplatz aufgestellt wurde.

Unter dem bundesweiten Motto „#offen geht“ haben auch in der Stadt Fulda die Veranstaltungen zur „Interkulturellen Woche“ IKW) 2021 stattgefunden – in Fulda waren es sogar zwei Wochen, und nicht nur eine Woche.

Fulda. Insgesamt lockten rund 50 verschiedene Veranstaltungen das Publikum an, ideenreich hatten die beteiligten Akteurinnen und Akteure ihre Programmschwerpunkte gesetzt. Das Angebot reichte von Gesprächsrunden und Gottesdiensten über Länderabende bis hin zur Sportveranstaltungen. Und natürlich durfte auch Kulinarisches und Musikalisches nicht fehlen.

Während der Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche begeisterte ein buntes Bühnenprogramm bei sonnigem Wetter die Besucherinnen und Besucher in der Fuldaer Innenstadt. Tanz und Musik entführten in andere Welten und bewegte die Menschen. Zu spüren war – nach der langen Zeit der Corona-Beschränkungen – die Freude an Leben und Begegnung.

Seit bereits mehr als 20 Jahren beteiligt sich die Stadt Fulda im Verbund mit einer Vielzahl an Vereinen, Institutionen sowie Akteurinnen und Akteuren an der bundesweiten Aktion, die einst von den Kirchen ins Leben gerufen worden war. Federführend für die Durchführung ist in Fulda seit einigen Jahren die Fachstelle für Vielfalt und Teilhabe, die bei der Stadtverwaltung angesiedelt ist. Der Dank der Organisatoren galt dem Kreis der seit vielen Jahren Engagierten ebenso wie den Akteurinnen und Akteuren, die zum ersten Mal teilnahmen wie zum Beispiel dem Landfrauenverein. Der Ortsverein Fulda war mit einem Stand auf dem Uniplatz vertreten, dort war das Gestalten moderner Drahtkunst zu erleben, außerdem banden die Landfrauen eine Erntekrone, die anschließend Stadtpfarrer Buß überreicht und in der Stadtpfarrkirche aufgestellt wurde.

Eine weitere Besonderheit war das Theaterstück „Trippel Trappel Schuhgebabbel“, das im Rahmen der „IKW“ aufgeführt wurde und auf begeisterte Kinder traf. Ohne viel Worte, dafür mit Musik treffen im Stück die unterschiedlichsten Schuhe aufeinander, nach dem Motto: „Wir sind alle anders und doch verbunden“. Im Nachhinein konnten die Kinder das Thema weiter vertiefen: Jedes Kind erhielt das Kinderbuch zum Theaterstück. Das Stück wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Theater mittendrin, Wolf Mihm und Martina Theisen entwickelt. Pädagogische Einrichtungen, die Interesse an dem Angebot haben, können sich per E-Mail an kita-einstieg@fulda.de melden.

Eine Besonderheit der „IKW“ 2021 ist das Lied „Fulda klingt bunt“, das von Juan Martinez und Clara Aguado eigens für die Interkulturelle Woche in Fulda gedichtet und von der der Formation „Weltklänge“-Orchester www.weltklaenge-fulda.de) bei einem Konzert interpretiert wurde.

Fuldaer Landfrauen banden bei den „Interkulturellen Wochen“ eine Erntekrone, die am Uniplatz aufgestellt wurde.

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