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Aktionstag Erste Hilfe: Verlässlichkeit und Professionalität

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Fulda. Stabile Seitenlage, die richtige Reanimation, das Freihalten der Atemwege und Anlegen von Verbänden bei stark blutenden Wunden kann Leben rett

Fulda. Stabile Seitenlage, die richtige Reanimation, das Freihalten der Atemwege und Anlegen von Verbänden bei stark blutenden Wunden kann Leben retten. Darin waren sich beim Erste-Hilfe-Aktionstag des DRK Fulda Oberbürgermeister Gerhard Möller, Bundestagsabgeordneter Michael Brand, Vize-Landrat Dr. Heiko Wingenfeld und Landtagskandidat Markus Meysner einig. Über 100 aktive DRKler gaben in Fulda und Tann wertvolle Tips und informierten über alle Themen rund um die Erste Hilfe. DRK-Vizepräsident Dr. Andreas Opitz und Geschäftsführer Christoph Schwab freuten sich über die große Resonanz.

"Das DRK steht für Verlässlichkeit und Professionalität. Die Menschen in der Region könnten sich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher fühlen. Das ist ein unschätzbarer Wert" kommentierte Michael Brand die Aktionen des DRK Fulda zum bundesweiten Tag der Ersten Hilfe und Fuldas Oberbürgermeister appellierte an die Bürgerinnen und Bürger "Lassen Sie sich zu einer Ausbildung in Erster Hilfe animieren. Der Tag der Ersten Hilfe ist ein wichtiger Impuls hierfür." In Tann ließen es sich Vizelandrat Dr. Heiko Wingenfeld und Landtagskandidat Markus Meysner nicht nehmen, selbst Hand anzulegen und übten die Erste Hilfe gemeinsam an einer Puppe. In der Tat kamen zahlreiche Besucher um sich an den Aktionsständen auf dem Universitätsplatz und dem Marktplatz in Tann zu informieren. Zelt-Kino, Mal- und Puzzlespiele für Kinder, kostenloser Gesundheitscheck, Glücksraddrehen, Verbandkastendurchsicht und eine große Fahrzeugschau wurden geboten. In Fulda führte das Jugendrotkreuz eine Live-Demonstration mit mehreren Verletzten vor. 150 Gutscheine für einen Erste-Hilfe-Crash-Kurs wurden verlost. Zu besichtigen war ein Rettungswagen der neusten Generation, Notarzteinsatzfahrzeug, Einsatzleitwagen und das neue Einsatzmotorrad des DRK Fulda. Interessierte konnten Informationen über den DRK-Hausnotruf und den mobilen Menüservice erhalten.

DRK-Vizepräsident Dr. Andreas Opitz wies auf eine europaweite Studie des DRK und des ADAC hin, nach der die Deutschen zwar grundsätzlich bereit sind, Erste Hilfe zu leisten, es aber allzu oft an veralteten Kenntnissen scheitert. "Grund genug, um die Erste Hilfe zu einem der zentralen Themen im Rahmen der 150 Jahrfeierlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes zu machen" resümierte Dr. Opitz die hohe Bedeutung des Ersthelfers. Das DRK Fulda bildet jährlich mehr als 4.600 Personen in unterschiedlichen Fachkursen der Ersten Hilfe aus. Zudem besteht die Möglichkeit im Simulationszentrum zu üben. "Damit bietet das DRK Fulda den Kursteilnehmern neben den üblichen Erste-Hilfe-Kursen auch die Möglichkeit unter realen Bedingungen zu trainieren" erörterte DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab dieses zusätzliche Angebot.

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