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Aktueller Arbeitsmarktbericht

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Fulda. ber 1000 Arbeitslose weniger als vor zwei Jahren Arbeitsagentur vermeldet schwcheren saisonalen Anstieg als im Vorjahr Fulda. Erfol

Fulda. ber 1000 Arbeitslose weniger als vor zwei Jahren Arbeitsagentur vermeldet schwcheren saisonalen Anstieg als im Vorjahr Fulda. Erfolg in Tausender-Schritten vermeldet die Arbeitsagentur nach der Auswertung der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Whrend im Juli 2006 noch 7019 Menschen arbeitslos gemeldet waren, betrug ihre Zahl im Juli 2008 lediglich 6008.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen insgesamt um 701 (-10,4 Prozent), wobei der Rckgang im Wesentlichen die Frauen betraf (-527). "Dieser Rckgang ist von besonderer Bedeutung fr uns, zumal der Anteil im Juli 2007 noch bei 56,3 Prozent lag und jetzt mit 54,1 Prozent eine erfreuliche Entwicklung darstellt", erklrt die Geschftsfhrerin fr den operativen Bereich der Agentur fr Arbeit Fulda, Birgit Mathes. Neben den Frauen hat auch die Zielgruppe der jngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren von der Entwicklung profitiert. Hier waren im Juli 771 junge Frauen und Mnner ohne Arbeit, im Vorjahresmonat waren es 140 mehr gewesen. Bei den lteren ber 50 Jahren ist die Zahl um 168 gesunken.Saisonbedingt stieg die Arbeitslosigkeit im Juli gegenber dem Vormonat um 287 Personen.

Daraus resultiert eine Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent. In 2007 betrug der Anstieg von Juni auf Juli 402 und war somit deutlich hher als aktuell. Die Zunahme im Juli 2008 entfllt berwiegend auf den Personenkreis nach dem SGB III (+13,5 Prozent), whrend die Arbeitslosen fr den SGB II-Sektor zum Vormonat um0,3 Prozent gesunken sind. Diese Entwicklung entspricht den bisherigen Erfahrungen, da sich in den Sommermonaten verstrkt junge Menschen arbeitslos melden, deren Schul- und Berufsausbildung endet und die noch keinen beruflichen Ansatz gefunden haben.

Mit aktuellen Zahlen belegt dies der Teamleiter der Arbeitnehmer-Vermittlung Steffen Klingel: "Von den 287 Menschen, die sich bei uns im Juli neu arbeitslos gemeldet haben, kamen 201 aus einer Ausbildung". In Folge der relativ guten Auftragslage seien die Lehrlinge im Handwerk und in den gewerblichen Industrieberufen zumeist bernommen worden. Ein Groteil der Arbeitslos-Meldungen im Juli kam aus dem kaufmnnischen und aus dem Dienstleistungssektor.

Die Herausforderung besteht darin, die jungen Ausbildungsabsolventen mglichst zgig wieder in Arbeit zu bringen.Auf der Stellenseite stehen der Agentur seit Jahresbeginn 122 Stellen mehr zur Verfgung als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die besten Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, haben weiterhin Fachkrfte aus technischen Berufen. Hier kommen 100 Bewerber auf 112 Stellen. Die meisten Stellen (365) sind der Arbeitsagentur Fulda momentan im Dienstleistungsbereich gemeldet. Allerdings verzeichnet man in diesem Bereich auch 1748 arbeitslose Frauen und Mnner.

Auch kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres am 1. August ist der Bereich Ausbildung noch in Bewegung. Angesichts sinkender Bewerberzahlen und relativ hoher Ausbildungsstellenrekrutierung drfte sich die Lcke auf dem Ausbildungsmarkt weiter schlieen. Insgesamt sind momentan noch 318 Stellen zu besetzen, whrend 645 Bewerber noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben.Agenturchef Waldemar Dombrowski geht davon aus, dass sich die Lage in den nchsten Wochen weiter entspannen wird. Die Ferien und ein Groteil der Urlaubszeiten sind vorbei und die Personalverantwortlichen wieder an "Bord", so dass jetzt hier sehr zeitnah noch ausstehende Einstellungen vorgenommen bzw. Ausbildungsvertrge abgeschlossen werden. Trotz groer Anstrengungen aller Beteiligten werden auch in diesem Jahr nicht alle Bewerber einen Ausbildungsplatz erhalten. Fr diese Jugendlichen hlt die Agentur wieder auerbetriebliche Ausbildungspltze vor. Des Weiteren gibt es fr Ausbildungsbetriebe, die einen zustzlichen Ausbildungsplatz zur Verfgung stellen, das neue Frderinstrument "Ausbildungsbonus". Fragen zu dieser Frderleistung beantwortet der Arbeitgeberservice der Agentur fr Arbeit unter der Telefonnummer 01801 - 66 44 66 (3,9 ct/min aus dem Festnetz der Dt. Telekom).

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