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Altbundespräsident Gauck zu Gast in Fulda

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Von: Bertram Lenz

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Moderiert wurde die Gauck-Lesung von der Journalistin Tanit Koch
Moderiert wurde die Gauck-Lesung von der Journalistin Tanit Koch © Lenz

Nachdem der frühere Bundespräsident Joachim Gauck seinen Besuch kurz vor Weihnachten aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kurzfristig hatte absagen müssen, weilte er nun auf Einladung der Stiftung „daHeim im Leben“ am Donnerstagabend in der Barockstadt.

Fulda Der 82-Jährige las im sehr gut besetzten Fürstensaal des Stadtschlosses aus seinem neuen Buch „Toleranz: Einfach schwer“. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Tanit Koch, die mit Gauck auch über den Krieg in der Ukraine sprach. Im Schlosshof versuchten währenddessen mehrere Demonstranten, die Lesung mit Trillerpfeifen zu stören.

Gauck war von 2012 bis 2017 Staatsoberhaupt der Bundesrepublik und hat sich während seiner Amtszeit, aber auch darüber hinaus, immer wieder für die Interessen von Senioren stark gemacht. Und so passte die Benefizveranstaltung gut zur Philosophie der Stiftung „daHeim im Leben“, die dem „DRK“-Landesverband Hessen angegliedert ist und ihren Sitz in Fulda hat.

Über die Stiftung

Diese will eigener Aussage zufolge Menschen in die Mitte der Gesellschaft stellen und dafür Sorge tragen, dass sie nicht alleine gelassen werden. Vorrangiges Ziel sei es, „Menschen im Alter die Möglichkeit zu geben, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“ Die Erreichung dieses Ziels könne auf vielfältige Weise umgesetzt werden. Daher fördert die Stiftung „daHeim im Leben“ Einrichtungen und Projekte sowie Aktivitäten, „die die geistigen und körperlichen Fähigkeiten unserer Seniorinnen und Senioren stärken“. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen möglichst schnell in den Alltag der betreuten Menschen einfließen.


Die Kuratoriumsvorsitzende und Fuldaer „DRK“-Präsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die die Anwesenden begrüßte, hatte sich bereits im Vorfeld auf den Besuch des Altbundespräsidenten in Fulda gefreut: „Ich kenne und schätze Joachim Gauck sehr. Er steht für Toleranz wie kaum ein anderer und hilft aktiv, dass die Belange von Senioren und sozial Schwachen gehört werden. Sie brauchen eine starke Stimme“. Deshalb waren die Eintrittsgelder für Projekte der Stiftung bestimmt.

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