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Am 11. März: HotTruck der Caritas hilft der Armenküche in der Ukraine 

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Der HotTruck während der Zeit der Corona-Pandemie bei der Essensausgabe
Der HotTruck während der Zeit der Corona-Pandemie bei der Essensausgabe © Caritas/Scharf

Die Situation in der Ukraine geht besonders nah und schockiert. Die Caritas im Bistum Fulda pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit der Caritas in Iwano-Frankiwsk in der Westukraine.

Fulda Um den Schwesterverband auch in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, kommt nun am Freitag, 11. März, der HotTruck zurück in die Fuldaer Innenstadt, um ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen und Spenden zu sammeln. Unter dem Motto „Cуп ­(sup) – HotTruck hilft der Ukraine“ bietet die Caritas Mittagessen an.

Eine heiße Suppe, ein schmackhafter Crêpe – der HotTruck hat am Freitag, 11. März, herzhafte und süße Leckereien im Gepäck, die der Fuldaer Koch Sven Nelles für die Gäste zubereitet. Von 12 bis 15 Uhr steht der Truck, den die Caritas schon während der Corona-Pandemie zur Versorgung von Wohnungslosen und Menschen in prekären Lebenslagen eingesetzt hatte, an der Fuldaer Stadtpfarrkirche. Jeder ist willkommen, am HotTruck etwas zu essen, zu trinken, sich zu unterhalten – und etwas über den Caritas-Partnerverband zu erfahren. Die Caritas im Bistum Fulda begleitet seit vielen Jahren den Aufbau der Behindertenhilfe in der Diözese

I„Wir zeigen uns solidarisch mit unseren Partnern in Iwano-Frankiwsk, die gerade Unglaubliches leisten. Gerne informieren wir am Freitag im persönlichen Gespräch über unser Projekt und unsere weiteren Planungen für die Ukrainehilfe“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch.

Der HotTruck kann somit einmal mehr Menschen in Not helfen. Der Erlös aus dem Verkauf von Kartoffelsuppe, Crêpes und Getränken geht komplett an den Schwesterverband der Caritas im Bistum Fulda. Der Verband versorgte in der ukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk vor dem Krieg bereits 500 Menschen täglich mit warmen Mahlzeiten. Seit Kriegsbeginn ist diese Zahl stetig gestiegen. Nun soll mit der Aktion am HotTruck ein Beitrag zur Versorgung der Bedürftigen in der Ukraine geleistet werden.

Mit der Hilfe von Nelles, Stadtpfarrer Stefan Buß und der Innenstadtpfarrei Fulda sowie der Stadt Fulda konnte die Aktion unkompliziert ins Rollen gebracht werden, so dass die finanzielle Hilfe schnell in der Ukraine ankommen kann. „Nun freuen wir uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die unsere Aktion und somit die Menschen in der Ukraine unterstützen und sich solidarisch zeigen. Ich freue mich, dass die Idee des HotTrucks auch in dieser schrecklichen Situation zum Tragen kommt und wir erneut Menschen helfen können, die dringend Hilfe benötigen“, sagt Caritas-Finanzvorstand Ansgar Erb.

„Die Unterstützung der Armenküche schließt an die ursprüngliche Intention des HotTrucks perfekt an. Denn schon im vergangenen Jahr war er eine Hilfe für alle, die eine warme Mahlzeit brauchten – jetzt ist das wieder der Fall“, ergänzt Susanne Saradj, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa. Der Diözesan- und Regional-Caritasverband haben erneut gemeinsam diese HotTruck-Aktion ins Leben gerufen.

Bereit steht der HotTruck am Freitag, 11. März, von 12 bis 15 Uhr an der Stadtpfarrkirche in Fulda. Er ist offen für jedermann, verkauft werden Kartoffelsuppe (auch vegetarisch), Crêpes, Kaffee sowie alkoholfreie Getränke. Der Erlös sowie die Einnahmen aus der Spendendose fließen direkt an die Caritas Iwano-Frankiwsk.

Wer nicht kommen kann, aber trotzdem spenden möchte: Unter dem Stichwort „Ukraine-Krieg Nothilfe“ sammelt die Caritas Spenden auf das Spendenkonto vom Caritasverband für die Diözese Fulda bei der Sparkasse Fulda, IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20, BIC HELADEF1FDS. Auch eine Online-Spende ist möglich unter www.caritas-fulda.de, dort befindet sich direkt auf der Startseite ein Hinweis auf die Ukrainespende. Allen Spendern herzlichen Dank!

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