Anerkennung für Einsatz

Fulda. Wer in Lohn und Brot steht, braucht zweierlei. Er oder sie muss die eigene Arbeit fr gut und wichtig" halten. Umgekehrt muss

Fulda. Wer in Lohn und Brot steht, braucht zweierlei. Er oder sie muss die eigene Arbeit fr gut und wichtig" halten. Umgekehrt muss das, was der Einzelne tut, auch Anerkennung finden. Die Stadt bringt ihre Anerkennung durch regelmige Empfnge zum Ausdruck. Im Grnen Zimmer des Stadtschlosses wrdigte auch jetzt wieder Fuldas Verwaltungschef Gerhard Mller die Arbeit und den Einsatz von sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seit 25 Jahren in stdtischen Diensten stehen. Valentina Baier verabschiedete Mller in den Ruhestand. Ihnen allen bescheinigte er Freude am Beruf und Bereitschaft viel fr die Menschen der Stadt zu leisten.

Jugend

Als Sozialpdagoge arbeitet der gebrtige Darmstdter Edwin Schtze seit 1984 bei der Stadt Fulda. Nach Schule und Studium absolvierte er verschiedene Praktika, bevor er sich im Rahmen eines Projektes um die Beratung und Hilfe fr arbeitslose Jugendliche" innerhalb des Sozial-, Jugend- und Sportamtes kmmerte. Inzwischen gehrt Schtze der Abteilung Soziale Dienste" an. Sie haben viel fr unsere Jugendlichen getan", betonte Mller.

Liebe zum Beruf

Herbert Kanka ist Hausmeister an der Ferdinand-Braun Schule. Als Gas- und Wasserinstallateur hatte er seinen beruflichen Werdegang begonnen. Seit Mitte der 80er und nunmehr 25 Jahre ist er am gleichen Arbeitsplatz bei der Stadt Fuldaals Hausmeister an der Ferdinand-Braun-Schule beschftigt. Sein Job verlangt Liebe zum Beruf und zu den Menschen", lobte Fuldas OB. Der gebrtige Fuldaer Bernhard Oswald hatte nach Abitur zunchst Elektrotechnik in Darmstadt studiert, bevor er mit dem Studium der Sozialpdagogik in Fulda begann. 2001 bernahm der Sozialpdagoge die Stabsstelle Qualittsmanagement innerhalb des Amtes fr Jugend und Familie. Dann wurde er teilweise freigestellt fr das Projekt Lokales Kapital fr Soziale Zwecke" (LOS). Die nchternen Daten geben nur den ueren Rahmen des groen individuellen Engagements wieder", bemerkte Fuldas Verwaltungschef.

Pionier

Harald Kiel sei gewissermaen ein Pionier" in der Stadtverwaltung, weil er die Elternzeit gewhlt habe, sagte Mller anerkennend. 1985 war er als Kfz-Mechaniker im Tiefbauamt angestellt worden. Seit 2006 ist Kiel als Allrounder" im Stadtservice aktiv. Hufig sei seine Aufgabe eine Sisyphosarbeit. Dass die Stadt vorzeigbar aussieht und wir immer wieder Komplimente entgegen nehmen knnen, hngt mit ihrem Dienst zusammen", lobte der OB. Der gelernte Maschinenschlosser Markus Ga war zunchst bei der Kugelfabrik beschftigt, bevor er 1984 zur Stadt Fulda in den bereich der Sportplatzpflege wechselte. Wenn man auf diesem Sektor ttig ist, bekommt man eine Beziehung zu den Anlagen und trgt bei, dass sich unsere Sportler wohl fhlen", wrdigte Mller das Engagement von Markus Ga. Bei Wind und Wetter sei er unterwegs. Das zeichne seine Arbeit und die Verbundenheit zur Stadt" aus. Ebenfalls seit 25 Jahren in stdtischen Diensten ist Hans-Joachim Kramer. In der Firma Schott wurde er zum Radio- und Fernsehtechniker ausgebildet. 1985 folgte der feuerwehrtechnische Dienst in der Leitstelle des Brandschutzamtes der Stadt Fulda. 2003 ist Kramer vom Angestellten- ins Beamtenverhltnis im feuerwehrtechnischen Dienst der Stadt bernommen worden. Durch seinen Vater, der ber viele Jahre das Brandschutzamt geleitet hatte, sei Hans-Joachim Kramer geprgt und im positiven Sinne vorbelastet".

Valentina Baier verabschiedete Fuldas Personaldezernent in den Ruhestand. 1991 war die Russlanddeutsche in die Bundesrepublik bergesiedelt. Seit 1993 ist sie in einem unbefristeten Arbeitsverhltnis bei der Stadt Fulda beschftigt. Ab 1. April hat fr Valentina Baier die Vorruhestandsphase begonnen. Mller sprach ihr seinen Dank fr ihren Einsatz im Dienst der Stadt, der Schulen und der jungen Menschen" aus. Sie habe sich mit ganzer Kraft eingesetzt.

Tolstoi

Um etwas leisten zu knnen, muss man seine Ttigkeit fr wichtig und gut halten", habe Leo Tolstoi einmal gesagt. Mit diesem Gedanken leitete der stellvertretende Personalratsvorsitzende Richard Thonius seinen Gru an die Dienstjubilare und Ruhestndlerin Valentina Baier ein. Leistung alleine genge jedoch nicht, man msse auch jemanden finden, der sie anerkennt." Dass Engagement und Einsatz bemerkt worden sind sie" belege der Empfang, unterstrich Thonius, der im Namen des Personalrates dankte.

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