Angeklagter äußerst tiefstes Bedauern

Der Flugunfall hatte sich am 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe ereignet und weit über die Region hinaus für großes Entsetzen gesorgt.
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Der Flugunfall hatte sich am 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe ereignet und weit über die Region hinaus für großes Entsetzen gesorgt.

Prozessauftakt zum Flugunfall auf der Wasserkuppe mit drei Toten

Fulda. Wie heute Vormittag bereits berichtet, hat am Dienstag vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Fulda unter Vorsitz von Richter Josef Richter der Prozess „wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit dem Flugabsturz vom 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe“ begonnen.

Dem angeklagten, heute 58 Jahre alten Piloten aus Ludwigshafen, wird laut Staatsanwaltschaft Fulda zur Last gelegt, am 14. Oktober 2018 bei der Landung mit seiner einmotorigen Propellermaschine auf dem Sonderlandeplatz der Wasserkuppe den Tod dreier Menschen einer Frau und ihrer beiden Kinder aus Sinntal-Schwarzenfels) verursacht zu haben. Er soll den Flug angetreten haben, obgleich die zulässige Höchstabflugmasse der Maschine überschritten gewesen sei.

Der Mann betonte laut dpa zum Prozessbeginn, es tue ihm wahnsinnig leid und drückte den Angehörigen tiefes Bedauern aus. Er könne nicht verstehen, wie dieser schlimme Unfall passieren konnte, der so viel Leid gebracht habe.

Bislang sind neun Verhandlungstage anberaumt. Am 23. März könnte das Urteil gesprochen werden.

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