Anklagevorwurf lautet auf Mord

Tatortarbeit am Vormittag des 7. Dezember 2020 in der Fuldaer Nikolausstraße.
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Tatortarbeit am Vormittag des 7. Dezember 2020 in der Fuldaer Nikolausstraße.

Prozessbeginn gegen 31-Jährigen am 15. April in Fulda

Fulda. Die Erste Große Strafkammer – Schwurgerichtskammer – des Landgerichts Fulda hat mit Beschluss vom 15. März das Hauptverfahren gegen einen 31 Jahre alten Angeklagten wegen des Tatvorwurfs des Mordes eröffnet und die entsprechende Anklageschrift der Staatsanwalschaft Fulda vom 2. Februar zugelassen.

Konkret wird dem Angeklagten zur Last gelegt, am 7. Dezember 2020 in Fulda seine 35-jährige frühere Partnerin mit einem scharfkantigen Gegenstand, vermutlich einem Messer, heimtückisch getötet zu haben. Zudem hat die Kammer laut Mitteilung vom Montag die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet.

Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft Mitte Februar erklärt, dass der Angeklagte seiner ehemaligen Partnerin, einer Ärztin und Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes, eine einzige gezielte Stich-/Schnittverletzung gegen den Hals beigebracht haben soll. Diese habe dazu geführt, dass das Opfer nur etwa zwei Minuten später an einer Kombination aus Verbluten und Ersticken noch am Tatort in der Fuldaer Nikolausstraße verstarb.

Die Hauptverhandlung beginnt am Donnerstag, 15. April, 9.30 Uhr, in Saal I des Landgerichtsgebäudes. Es sind derzeit 16 Verhandlungstage angesetzt. Beginn ist jeweils um 9.30 Uhr.

Aufgrund der Corona-Pandemie stehen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln voraussichtlich nur 14 Plätze im Zuschauerbereich des Sitzungssaals zur Verfügung. Von diesen werden voraussichtlich sieben für Medienvertreter reserviert sein. Es ist derzeit laut Mitteilung des Gerichts beabsichtigt, dass sowohl die Vergabe der für Medienvertreter reservierten Sitzplätze, als auch der übrigen Zuhörerplätze nach der Reihenfolge des Erscheinens im Gerichtsgebäude Haupteingang) durch die Ausgabe nummerierter Einlasskarten erfolgt.

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