"Robuste und enge Verbindung" der Hünfelder zu ihrer Bundespolizei

Antrittsbesuch von Bürgermeister Benjamin Tschesnok bei Bundespolizeiabteilung Hünfeld

Hünfeld - Seinen Antrittsbesuch hat Bürgermeister Benjamin Tschesnok der Bundespolizeiabteilung Hünfeld abgestattet. Dabei gab es in Anbetracht der noch anhaltenden Pandemierisiken keine Einsatzvorführungen und auch die eigentlich obligatorische Einsatzmittel- und Kompetenzschau wurde nicht vorgestellt. Stattdessen ein Gespräch zum Kennenlernen, eine Präsentation zu den wichtigsten Kerndaten des größten Arbeitgebers in der Stadt und einen Rundgang durch die Liegenschaft.

Mit Bürgermeister Tschesnok war dies zuvor abgestimmt worden. Er betonte, dass er sich trotz der aktuell sehr schwierigen Rahmenbedingungen mit diesem Antrittsbesuch unbedingt ein persönliches Bild über den Standort und die Aufgaben der Hünfelder Bundespolizisten machen wolle. Er möchte aber auch die Führungskräfte kennen lernen und die gemeinsamen Interessen mit der Visite betonen.

Abteilungsführer Werner Friedrich hob bei diesem ersten Zusammentreffen besonders die Bedeutung und Wichtigkeit der guten Beziehungen zur Stadt Hünfeld hervor. In allen zurückliegenden Jahren seit 1959 sei die Stadt mit Ihren Bürgern dem früheren BGS, der heutigen Bundespolizei, ein vertrauensvoller Partner und eine gute Heimat gewesen. Er sei sich der „robusten", engen Verbindung der Hünfelder zu ihrer Bundespolizei sehr wohl bewusst. Erst im letzten Jahr bei den Jubiläumsfeiern zum 60jährigen Bestehen habe sich diese enge Partnerschaft wieder gezeigt und bewährt. Auch zukünftig setze er auf dieses gute Miteinander.

Tschesnok zeigte bei dem Gespräch und dem Rundgang besonderes Interesse für die infrastrukturellen Entwicklungen des Standortes und die weiteren Planungen. Er sagte dabei für die anstehenden Baumaßnahmen die schnelle und engagierte Unterstützung der Stadt zu.

In der Bundespolizeiabteilung Hünfeld wurden in den letzten drei Jahren über 150 neue Dienstposten für Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte eingerichtet. Damit wird die einzige Bereitschaftspolizeiabteilung des Bundes auf hessischem Boden in den nächsten Jahren auf fast 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwachsen. Für diesen Aufwuchs sind derzeit die notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen in Planung.

Insbesondere ist zunächst ein neues Gebäude erforderlich, um der neu etatisierten 2. Einsatzhundertschaft Raum zu bieten. Trotz des fehlenden Rahmenprogramms war Tschesnok von der offenen und angenehmen Atmosphäre angetan und sagte spontan noch weitere Besuche, auch zum Kennenlernen des gesamten vielfältigen Einsatzspektrums der Bundespolizeiabteilung Hünfeld, zu. Abteilungsführer Polizeidirektor Werner Friedrich dankte für den ersten Besuch, freute sich über die zugesagte Unterstützung und den avisierten regelmäßigen Austausch.

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