Arbeitsgruppe zur Frauenberger Klosterbibliothek nimmt Arbeit auf

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Stadt Fulda begrüßt bürgerschaftliches Engagement und bietet ein koordiniertes Vorgehen an

Fulda - Die von der Stadt Fulda angekündigte Arbeitsgruppe zur Frauenberger Klosterbibliothek, in der unter anderem Experten der Stadt Fulda sowie der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek vertreten sind, hat sich inzwischen formiert und nimmt jetzt ihre Arbeit auf.

Ziel ist die koordinierte Sichtung und Bewertung der ehemaligen Bestände der Klosterbibliothek, die 2020 vom Franziskanerorden an einen Online-Buchhändler in Sachsen veräußert wurden. Dabei soll auch ausgelotet werden, inwieweit wichtige und für Fulda besonders relevante Bücher für die Region gesichert und gegebenenfalls erworben werden können.

Die Stadt Fulda dankt allen Menschen, die sich in den vergangenen Wochen für die historischen Buchbestände eingesetzt haben. Teilweise hat es sogar schon erfolgreiche private Bestrebungen gegeben, direkt mit dem Online-Buchhändler zwecks eines Erwerbs in Kontakt zu treten.

 „Dieses außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement zeugt von der großen emotionalen Bindung, die viele Fuldaerinnen und Fuldaer zum Kloster Frauenberg haben“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Gleichzeitig empfehle er jedoch allen, die sich – auch finanziell – für die Bibliothek einsetzen wollten, sich zunächst mit der neu geschaffenen Arbeitsgruppe in Verbindung zu setzen, damit ein koordiniertes Vorgehen möglich ist und ein eventueller Erwerb zentral gesteuert und zu vertretbaren Konditionen vereinbart werden könne.

Die Arbeitsgruppe ist erreichbar über die Koordinatorin in der Stadtverwaltung, Petra Hohmann-Balzer, unter der Telefonnummer (0661) 102-1024 oder per E-Mail unter petra.hohmann-balzer@fulda.de.

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