Arbeitsmarkt Fulda

Arbeitslosenquote im Mai nur noch bei 5,2 Prozent - Schere auf dem Ausbildungsmarkt verkleinert sichFulda. Im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsmarkt-Pres

Arbeitslosenquote im Mai nur noch bei 5,2 Prozent - Schere auf dem Ausbildungsmarkt verkleinert sich

Fulda. Im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsmarkt-Pressekonferenz mit dem Amt fr Arbeit und Soziales konnte die Agentur fr Arbeit fr die Region Fulda einen erneuten Rckgang der Arbeitslosigkeit bekannt geben. Im Mai waren 5.747 Menschen arbeits-los gemeldet, dies entspricht einem Rckgang gegenber dem Mai des Vorjahres um 704 Personen (- 10,9%). Die Arbeitslosenquote liegt damit nur noch bei 5,2% (Vorjahr 5,9%). Im Vergleich zum Mai 2006 ging die Arbeitslosigkeit sogar um 1502 Personen zurck, was einer Reduzierung um nahezu 21 % entspricht.

Die rcklufigen Zahlen sind sowohl bei der Agentur fr Arbeit als auch beim Amt fr Arbeit und Soziales festzustellen. So ging die Zahl der Arbeitslosen bei der Arbeits-agentur innerhalb der letzten 24 Monate von 3.162 auf 2.224 (- 938; -29,7%) und beim Amt fr Arbeit und Soziales von 4.088 auf 3.523 Personen (- 565; -13,8%) zurck. Das ist eine sehr gute, bereits seit geraumer Zeit anhaltende Entwicklung auf dem re-gionalen Arbeitsmarkt, ber die wir uns freuen drfen.

Gleichwohl wird es in den kom-menden Monaten darum gehen, noch mehr Menschen, hinter denen oftmals Familien-angehrige stehen, in den Arbeitsmarkt zu integrieren, erlutert Waldemar Dombrowski, der Vorsitzende der Geschftsfhrung der Arbeitsagentur. Erfreulich ist, dass durch die bessere Konjunktur und die Qualifizierungs- und Betreuungsaktivitten von Arbeitsagentur und Amt fr Arbeit und Soziales einerseits ltere Menschen und andererseits jngere Arbeitslose unter 25 Jahren deutlich weniger stark von Arbeitslo-sigkeit betroffen sind als in den Vorjahren.

Auch die Arbeitsagentur Fulda hat um die Firma Eika gezittert und den 170 Beschf-tigten die Daumen gedrckt. Gleichwohl waren wir mit der Insolvenzverwalterin in stndigem Kontakt und haben in dieser existentiell schwierigen bergangsphase auch finanziell untersttzt, konstatiert Agenturchef Dombrowski. Seit Januar hat die Fuldaer Arbeitsagentur 670.000 Euro Insolvenzgeld sowie 11.000 Euro Kurzarbeitergeld aufgewendet, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Eika in Lohn und Brot zu halten. Wir sind aus verstndlichen Grnden erleichtert, dass sich dieser Aufwand fr die betroffenen Menschen und den Standort gelohnt hat, ergnzt Waldemar Dombrowski.

Die gnstige Entwicklung des Arbeitsmarktes erreicht in der Region auch die vom Landkreis Fulda betreuten Arbeitslosen im Rechtskreis des SGB II. So verringerte sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen von April auf Mai 2008 um 53 Personen, gegenber dem Vorjahr sogar um 422 Personen oder 10,7 Prozent. Mit einer Quote von 3,2 Pro-zent und einem Anteil an Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II an den Gesamtarbeitslo-sen von nur 59,1 Prozent liegt der Landkreis Fulda im Hessenvergleich auf einer der fhrenden Positionen.

Laden Sie sich HIER die gesamte Pressemitteilung als pdf-Datei herunter

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

„Montagsspaziergänge“ in Osthessen: Angriffe auf Polizeibeamte
Fulda

„Montagsspaziergänge“ in Osthessen: Angriffe auf Polizeibeamte

Am Montagabend kam es in mehreren osthessischen Kommunen zu nicht angemeldeten Aktionen von sogenannten „Montagsspaziergängern“, die gegen die Coronaregeln …
„Montagsspaziergänge“ in Osthessen: Angriffe auf Polizeibeamte
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?
Fulda

pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?

Eine Stuttgarter Schule will Jogginghosen verbieten. Hans-Peter Ehrensberger und Jennifer Sippel sind geteilter Meinung.
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?
Kochlöffel-Duell: „Goldenen Kochlöffel“ wird zum zweiten Mal in Fulda verliehen
Fulda

Kochlöffel-Duell: „Goldenen Kochlöffel“ wird zum zweiten Mal in Fulda verliehen

Fulda. Wissen Sie, wie leckere Gerichte aus frischen und saisonalen Zutaten genauso schnell zubereiten werden wie ein Tiefkühl-Produkt? Möchten Sie
Kochlöffel-Duell: „Goldenen Kochlöffel“ wird zum zweiten Mal in Fulda verliehen
"Das tut mir sehr weh": Großvater eines Lesers ist mit Corona infiziert
Fulda

"Das tut mir sehr weh": Großvater eines Lesers ist mit Corona infiziert

Der Großvater von Alexander P. ist mit 91 Jahren am Coronavirus erkrankt und liegt im Klinikum Fulda. Wie geht es dem Enkel in dieser Situation?
"Das tut mir sehr weh": Großvater eines Lesers ist mit Corona infiziert

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.