Arten-Schutz

Fulda. Es geht um jedes einzelne Tier. Mit diesen Worten erklrten Falkner Michael Schanze zusammen mit Jrg Burkard von der U

Fulda. Es geht um jedes einzelne Tier. Mit diesen Worten erklrten Falkner Michael Schanze zusammen mit Jrg Burkard von der Unteren Naturschutzbehrde des Landkreises Fulda, zustndig fr Artenschutz, was es mit ihrem ambitionierten Projekt der Greifvogelhilfe auf sich hat.

Die Pflege- und Auswilderungsstation fr aufgefundene, verletzte, kranke und verunfallte Greifvgel befindet sich im Hnfelder Stadtteil Michelsrombach. Dort werden bei Michael Schanze Eulen, Falken oder Bussarde mit dem Ziel wieder aufgepppelt, mit dem Ziel sie in die Natur zurckzubringen.

Und genau darauf legt Michael Schanze grten Wert: Es geht um Artenschutz, um eine artgerechte Haltung gerade auch bei Jungtieren, um sie wieder fit zu machen und auszuwildern. Die natrliche Scheu vor den Menschen soll erhalten bleiben. Dem Falkner, der freiberuflich fr den Landkreis Fulda arbeitet, geht es dabei aber auch um Umweltpdagogik. Schulklassen knnen von ihm unter anderem erfahren, wie man einheimische Wildtiere und ihren Lebensraum schtzen kann, ohne die Wildtiere zu vermenschlichen.

Zu Greifvgeln gehren Adler, Habicht-Verwandte und Bussarde, Falken sowie Eulen. Der Begriff Raubvogel ist dabei missverstndlich. Greifvgel ergreifen Beutetiere zum Zweck des Nahrungserwerbs. Dass diese geschtzt wrden, sei ein Anliegen des Landkreises Fulda, betont Burkard, der das groe Engagement Schanzes lobt. Dabei gehe es ihm nicht um reinen Idealismus, wie Schanze ergnzt, sondern um Nachhaltigkeit im Umgang mit Tieren, die in die Natur gehrten, und deren Artenschutz; denn vielfach sind es seltene und geschtzte Greifvgel.

Die genetische Vielfalt der Natur in der Region, gerade auch seltener werdender Arten, msse mit einem solchen Engagement erhalten werden. Grund genug fr Michael Schanze und Jrg Burkard, diese Initiative zum Schutz von Greifvgeln mit Leben zu erfllen und weiterzufhren. Und dass es sich lohnt, zeigt, dass von April bis Dezember diesen Jahres 22 Tiere in Michelsrombach wieder aufgepppelt wurden und zurck in ihren natrlichen Lebensraum gelangen konnten.

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