Auch Bürgermeinung anhören - SPD zum Weihnachtsmarkt am Domplatz

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Fulda. Die Diskussion um den künftigen Weihnachtsmarkt nimmt "langsam seltsame Züge an", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Stadt

Fulda. Die Diskussion um den künftigen Weihnachtsmarkt nimmt "langsam seltsame Züge an", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Stadtverordnetenfraktion.

Da dauere es schon Jahre, bis sich seitens der Stadt überhaupt Gedanken über eine Neukonzeption des Weihnachtsmarktes gemacht werden. Dann werden Möglichkeiten angedeutet die aber sofort wieder verworfen werden. Nur, weil sich Einzelhandel und Bischof gegen die Nutzung des Domplatzes wenden, will die Stadt es erst gar nicht versuchen. In den Augen von SPD-Fraktionssprecher Tritschler "ein Armutszeugnis für die Stadt".

Ob etwas funktionier könne in den meisten Fällen erst durch den Praxistest festgestellt werden. Warum nicht mal probieren, ob der Weihnachtsmarkt bis hin zum Domplatz Sinn macht? In anderen Städten sind Weihnachtsmärkte auch nicht nur einen bestimmten Platz fixiert. Der Domplatz gehöre der Stadt. Selbstverständlich sollen Aktivitäten auf diesem mit dem Bischöflichen Stuhl abgesprochen werden. Allerdings könne es nicht sein, dass alles unter einem Genehmigungsvorbehalt des Bischofs stehe. Außerdem gebe es kaum etwas was besser passen würde, als ein Weihnachtsmarkt zu einem Dom.

Der künftige Universitätsplatz wir weniger Platz für den Weihnachtsmarkt haben als bisher. Eine Ausdehnung hinaus auf andere Straßenzüge, insbesondere in die Friedrichstraße hinein, ist deshalb unbedingt anzustreben. In der FZ-Umfrage hatten sich viele für den Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz ausgesprochen. Die SPD-Fraktion würde es begrüßen, wenn dieser Gedanke weiterhin eine Rolle spielen würde.

Es werde auch mal wieder mit einer Eisbahn gelockt, wofür eine adäquate Fläche benötigt werde. Und wenn eine Eisfläche attraktiv sein soll, muss sie eine entsprechende Größe und ein entsprechendes Ambiente haben. Allerdings darf die Ernsthaftigkeit dieser Ankündigung durchaus bezweifelt werden, so der Fraktionssprecher gegenüber der Presse, denn solche Versprechungen gab es schon mal. Und wieder naht eine Kommunalwahl!

Die SPD-Fraktion erwarte, dass die Diskussion um die Neukonzeption des Weihnachtsmarktes nicht nur innerhalb der Stadtverwaltung ausgebrütet werde. Die Gremien seien genauso zu beteiligen wie die Bürgerinnen und Bürger, deren Meinung bisher scheinbar wenig zum Tragen kommt. Eine Entscheidung sollte unmittelbar nach den Kommunalwahlen gesucht werden. Jetzt Fakten für die neue Stadtverordnetenversammlung zu schaffen, wäre unredlich, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.

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