"Auf dem richtigen Gleis"

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Fulda/Frankfurt. MdB Brand begrüßt Vorstellung erster Trassenkorridore für mögliche ICE-Strecke Fulda-Frankfurt.

Fulda/Frankfurt. Als "wichtigen und freudigen Schritt auf einem langen Weg" hat der Fuldaer Wahlkreisabgeordnete Michael Brand die Vorstellung erster, möglicher Trassenkorridore der Deutschen Bahn für die neue Bahnstrecke Fulda-Frankfurt begrüßt. "Es tut sich eine ganze Menge und das konkret", so Brand, der als Mitglied im "Dialogforum" für den Aus-/ Neubau der ICE-Trasse an der Präsentation in Gelnhausen teilgenommen hatte. Das gewählte Verfahren bewertete er als "neu und gut in Sachen Transparenz und Bürgerbeteiligung".Die nach Jahrzehnten erste konkrete Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesregierung und der Bahn aus dem Jahr 2012 hatte dazu geführt, dass die Bahn in den letzten Monaten die Planungen vorantreiben konnte, freute sich Brand. "Es zeigt sich, dass sich langer Atem lohnt." Gerade aktuell sei mit der Vorstellung der Optionen für die Trassenkorridore "ein weiteres Signal in Richtung konkreter Umsetzung gestellt" worden.Brand begrüßte die "breite wie notwendige Bürgerbeteiligung, von Initiativen, Verbänden, Kommunen, Bahn, Politik im Dialogforum". "Das ist der richtige Weg und ein weiterer Schritt auf dem langen Weg der Realisierung. Von diesem konkreten wie ermutigenden Auftakt habe er in der letzten Woche Hessens Verkehrsminister Al-Wazir in Wiesbaden berichtet bei einem Gespräch über das gemeinsame Vorgehen für den dringend notwendigen Ausbau. Brand und Al-Wazir seien sich "sehr einig und kampfbereit" für den nächsten Schritt, der für eine Realisierung von "zentraler Bedeutung" sei. "Hinter den Kulissen wird gerade heftig gearbeitet, um die  nächsten Pflöcke einzuschlagen. Einer heißt: gute Platzierung im neuen Bundesverkehrswegeplan. Dieser wird im kommenden Jahr aufgestellt."Brand berichtet weiter, dass laut DB die Antragsvariante für das Raumordnungsverfahren innerhalb der nächsten zwei Jahre ermittelt werden soll. Die neuen Gleise würden zu großen Teilen unterirdisch verlaufen müssen. Die Tatsache, dass die zu planende Strecke nur eine maximale Steigung von 12,5 ‰ haben dürfe, um von Güterzügen befahren werden zu können, führe zu einem hohen Tunnelanteil.

Die möglichen ICE-Trassenführungen im Suchraum nordöstlich von Gelnhausen Richtung Fulda.                                                                       Quelle Grafik: Deutsche Bahn Netz AG

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