Auftaktveranstaltung: Senioren sind auf Zack

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Die Präventionskampagne "Senioren auf Zack" des Polizeipräsidiums Osthessen wurde am heutigen Donnerstag mit einer Auftaktveranstaltung gestartet.

Fulda - Sie geben sich als Handwerker, Enkel oder Polizisten aus, um meist Senioren zu bestehlen. Trickdiebe finden immer wieder neue Maschen, um an das Bargeld von gutgläubigen Menschen zu kommen. Im Fokus der Kriminellen stehen häufig Senioren. Allein im vergangenen Jahr erbeutete ein falscher Polizist durch Trickbetrug rund 260.000 Euro von einer Seniorin aus dem Landkreis. Aber nicht nur der Sachschaden ist nach einem solchen Vorfall zu bedauern, sondern auch das Vertrauen der Senioren in Menschen und vor allem in die Polizei, nach der Masche des „Falschen Polizisten“, schwindet drastisch. Diesen Machenschaften möchte das Polizeipräsidium Osthessen mit einer neuen Präventionskampagne entgegen treten.

„Senioren sind auf Zack“ startete am Donnerstag. Rund 200 Interessierte waren gekommen um Experten zu lauschen und Fragen zu stellen. Die Kampagne wurde durch Polizeipräsidenten Günther Voß initiiert: „Wir möchten Ihnen hilfreiche Tipps geben, damit Sie nicht zum Opfer von solchen Betrügern werden.“ Dabei geht es nicht nur darum, Senioren vor Betrugsmaschen zu schützen und darüber aufzuklären, sondern auch die Gefahren im Straßenverkehrs aufzuzeigen und ein Unfallrisiko zu verringern. Das Team von „Senioren auf Zack“ soll Senioren zum Thema Sicherheit im Verkehr beraten, aber auch „zeigen, wenn es an der Zeit ist den Finger vom Lenkrad zu lassen“, sagt Voß. Die „Generation 65+“ ist heute mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert: Wachsendes Verkehrsaufkommen, neue Mobilitätsformen wie E-Bikes oder auch Pedelecs und moderne Pkw mit einer Vielzahl an technischen Assistenzsystemen stellen Senioren beispielsweise vor Herausforderungen. Auch da greift die neue Präventionskampagne „Senioren sind auf Zack“.

Weitere Informationen gibt es unter www.auf-zack.de oder unter Telefon 0661/1051234. Weitere Veranstaltungen wird es am Dienstag, 19. Juni, ab 14 Uhr im „Kolpinghaus Hünfeld“, am Mittwoch, 11. Juli, ab 14 Uhr in der Stadthalle Bad Hersfeld und am Donnerstag, 25. Oktober, ab 14 Uhr in der „Adolf-Spieß-Halle“ in Lauterbach geben.

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