Ausbau des Internets - Hofbieber und Künzell bekommen Bundesförderung

Künzell/Hofbieber/Fulda. Jürgen Lenders, Landtagsabgeordneter aus Fulda und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion, teilt mit, das

Künzell/Hofbieber/Fulda. Jürgen Lenders, Landtagsabgeordneter aus Fulda und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion, teilt mit, dass die Gemeinden Hofbieber und Künzell in die Bundesförderung für den Ausbau des Breitbandinternets aufgenommen werden. Beide Gemeinden hatten sich mit entsprechenden Anträgen beim Bundeswirtschaftsministerium im Förderwettbewerb "Modellprojekte Breitbandausbau" beworben. Lenders hatte sich für die Gemeinden beim Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Hans-Joachim Otto (MdB), eingesetzt und für eine Berücksichtigung der Rhön geworben. "Mich freut es natürlich, dass sich mit Hofbieber und Künzell zwei Gemeinden aus der Region in dem bundesweiten Wettbewerb durchsetzen konnten.", so Lenders.

Die Bundesregierung fördert mit dem Wettbewerb gezielt den Ausbau der Breitbandversorgung auch kleinerer Gemeinden im ländlichen Raum. Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind ein wichtiger Standortfaktor und sichern Wachstum und Beschäftigung. Ultraschnelles Internet ermöglicht für immer mehr Beschäftige das Arbeiten von zu Hause aus (home-office), ist wichtig für viele Bildungsangebote und eröffnet völlig neue Möglichkeiten etwa bei der medizinischen Versorgung. Auch für den Kongress- und Tagungstourismus sind breitbandige Datenleitungen von großer Bedeutung. Ein Ziel der Breitbandstrategie des Bundes ist es daher, bis 2014 75 % der Haushalte mit Hochleistungsnetzen zu versorgen, die Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde downstream ermöglichen. Mittel- bis langfristig sollen Hochleistungsnetze flächendeckend verfügbar sein.

Durch den Förderwettbewerb soll der Aufbau von Hochleistungsnetzen in solchen Regionen beispielhaft angestoßen werden, in denen dies wirtschaftlich nur schwer darstellbar ist. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert daher den Aufbau passiver Infrastrukturen in einer begrenzten Zahl von Modellprojekten in Regionen, die aufgrund der Topografie, einer geringen Siedlungsdichte oder einer unzureichenden Ausstattung mit notwendigen technischen nicht durch den Markt mit Hochleistungsnetzen erschlossen werden.

Die Höhe der zuwendungsfähigen Projektausgaben darf 500.000 Euro nicht überschreiten. Maximal 90 % dieser zuwendungsfähigen Projektausgaben können aus Mitteln des Förderwettbewerbs finanziert werden. Die verbleibenden Mittel sind durch die Gemeinden aufzubringen.

"Das ist ein starkes Signal für den Ausbau moderner Glasfasernetze auf dem Land.", so Lenders. "Dass mit Hofbieber und Künzell zwei Gemeinden aus unserem Landkreis in die Bundesförderung aufgenommen werden, ist auch ein Erfolg für die Region.", so Lenders weiter. Gemeinden im Umkreis können von den Pilotprojekten lernen und so wird schrittweise der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im ganzen Landkreis vorangebracht. Der Zusammenarbeit mit den kommunalen Energieversorgern kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

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