Ausstellung "Religionsfreiheit" im Bischöflichen Generalvikariat Fulda

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missio-Ausstellung ist bis 16. Dezember zu sehen und soll verfolgten Christen eine Stimme geben

Fulda - Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, auf das sich jeder einzelne Mensch berufen kann. Es ist die Grundlage dafür, den Schutz von diskriminierten, bedrängten und verfolgten  Christen einzufordern.

Die Ausstellung „Religionsfreiheit unter Druck – Christen in Gefahr“ vom Katholischen Hilfswerk missio wurde aus Anlass des "Internationalen Tages der Menschenrechte" von Diözesandirektor Thomas Renze und Referatsleiter Steffen Jahn im Foyer des Bischöflichen Generalvikariats in Fulda vorgestellt. Die missio-Ausstellung soll Christen, die in aller Welt diskriminiert, bedrängt oder gar verfolgt werden, eine Stimme geben. Gleichzeitig weist die Ausstellung auf das Schicksal der Angehörigen anderer Religionen hin, die unter Verletzungen des Menschenrechts auf Religionsfreiheit leiden.

„Nicht gegeneinander, sondern nur im Miteinander der Religionen können wir auch bedrängten Christen helfen", informierte Pfarrer Renze, Diözesandirektor für die Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat, über die Hintergründe der Ausstellung. „Von unseren Partnern und Priestern wissen wir zum Beispiel von massiven Verfolgungen von Christen in Nigeria. Die Täter dort können andere gesellschaftliche Gruppen oder staatliche Akteure sein. Ihre Motive sind zumeist Fanatismus, Nationalismus und die Angst vor Religion als Konkurrenz.“

Christen würden in über 140 Ländern diskriminiert, bedrängt oder verfolgt. Unter Verletzungen der Religionsfreiheit litten aber Angehörige aller Religionen. Zumeist werde dabei Religion für ideologische und politische Zwecke missbraucht. Die missio-Ausstellung zeige die vielfältigen Ursachen, Symptome und Folgen dieser Verletzungen. Sie solle zu einer gleichermaßen engagierten wie sachlichen Diskussion in Deutschland beitragen und dabei mithelfen, dass Religion nicht dafür missbraucht werden kann, um Intoleranz, Ausgrenzung und Hass zu säen.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Dezember zu den allgemeinen Geschäftszeiten im Foyer des Bischöflichen Generalvikariats, Paulustor 5, zu besichtigen.

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