Azubi Region Fulda belegt den dritten Platz beim Hessischen Demografie-Preis

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (links), würdigte heute in Wiesbaden die Vertreter des Projekts „Azubi Region Fulda“ Julian Bolz und Ulrich Nesemann (von links nach rechts).
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Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (links), würdigte heute in Wiesbaden die Vertreter des Projekts „Azubi Region Fulda“ Julian Bolz und Ulrich Nesemann (von links nach rechts).

In einem ersten Auswahlverfahren wurde die azubi region fulda-Kampagne von einer Fachjury aus 127 Projekten ausgewählt.

Fulda - Seit 2010 zeichnet die „Hessische Staatskanzlei“ jährlich Projekte mit dem „Hessischen Demografie-Preis aus. Dabei ist es wichtig, dass die Initiativen sich mit kreativen Ideen und innovativen Lösungen den Herausforderungen des demografischen Wandels entgegenstellen.

In einem ersten Auswahlverfahren wurde die „azubi region fulda-Kampagne“ und weitere fünf Projekte von einer Fachjury aus 127 Projekten ausgewählt. Bei der Preisverleihung in Wiesbaden wurde die „azubi region fulda-Kampagne“ auf den dritten Platz gewählt.

Bereits vor wenigen Wochen machte sich Staatsminister Axel Wintermeyer im Rahmen seiner Sommerreise ein Bild von der Nachwuchskampagne. Schon damals lobte er das Projekt und zeigte sich begeistert von dem Zusammenschluss aus Politik und Wirtschaft. Bei einem Finalentscheid in Wiesbaden Ende August, überzeugte das Projekt in einer rund 20-minütigen Präsentation. Im Friedrich-Naumann-Saal in der Nähe des Landtags betonte der Staatsminister heute nochmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Politik und Bevölkerung. „Deshalb komme ich immer gerne die Region Fulda, denn dort ist die Welt noch in Ordnung. Geregelte Strukturen und gute Netzwerke decken frühzeitig Probleme auf, die von der Politik angegangen werden können. Das fehlt uns manchmal in den urbanen Gegenden“, erzählt Wintermeyer. Nach einer kurzen Vorstellung der verbliebenen sechs Projekte durch den Staatsminister, wurden die Preise verliehen. Neben der „azubi region fulda-Kampagne“ belegten die Projekte „Dialograum KulturKnolle“ sowie „HOMEberger“ den dritten Platz. Die Initiativen „Sprungbrett Ausbildungswohnen“ und „Sound of the Forest“ teilten sich den zweiten Platz. Sieger wurde das Projekt „SowieDaheim“ der Alzheimer Gesellschaft Main-Kinzig.

„Wir sind stolz, dass wir den dritten Platz geholt haben“, sagt Julian Bolz, Projektmanager der Kampagne und bedankte sich für das Vertrauen der Initiatoren der Kampagne und der Partnerunternehmen. „Ein weiterer Erfolgsgarant für die Kampagne ist die gute Zusammenarbeit im Lenkungsausschuss. Mit weitblickenden Ideen und Konzepten konnten wir schon viel bewegen“, fährt Bolz fort. In dem eigens für die Kampagne gegründeten Lenkungsausschuss sitzen Vertreter des Landkreis Fulda, der Kreishandwerkerschaft Fulda, Industrie- und Handelskammer Fulda sowie Unternehmensvertreter des Projektes.

Auch Ulrich Nesemann, Leiter des „Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt des Landkreis Fulda“, zeigte sich begeistert: „Es ist toll, dass wir prämiert worden sind. Die Kampagne verfolgt genau die Ziele, die von der Fachjury ausgeben wurden – Nachhaltigkeit, Innovation sowie Übertragbarkeit. Uns ist es wichtig, mit innovativen Lösungen einen Mehrwert für die Auszubildenden zu schaffen. Diese Lösungen sollen auf jedes Unternehmen im Landkreis Fulda anwendbar sein und folglich eine nachhaltige Fachkräftesicherung bewirken“. Die Initiatoren der Kampagne sind die „Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft“, Stadt Fulda, Landkreis Fulda, „Industrie- und Handelskammer Fulda“ sowie die „Kreishandwerkerschaft Fulda“. Weitere Informationen gibt es im Internet unter azubi.region-fulda.de.

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