Baby-B(a)uch 10: Gemeinsam in das aufregende „Abenteuer Baby“ stürzen

Im zehnten Teil schreibt Jennifer Sippel über die näher rückende Geburt.

Sechs Wochen Mutterschutz – und ich bin mittendrin. Bis zur Geburt soll die werdende Mama Zeit haben, sich auf diese vorzubereiten, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Da die Beschwerden in den letzten Wochen der Schwangerschaft immer weiter zunehmen, ist dies sehr wichtig. Schließlich fallen das Bücken, Laufen und Aufstehen schwer und sogar das Schlafen wird immer mehr zur Herausforderung. Deshalb ist es schön, wenn man nun etwas mehr Zeit für Entspannung hat. Soweit die Theorie. In der Realität sieht es dann aber doch anders aus – zumindest bei mir: Wöchentliche Arzttermine stehen auf dem Programm, die letzten Besorgungen vor der Ankunft unserer kleinen Prinzessin müssen erledigt werden und ich möchte das Haus noch einmal von oben bis unten putzen (soweit das hochschwanger überhaupt noch geht ;-) ), damit ich das Wochenbett nach der Geburt ein wenig besser auskosten kann.

Immer wieder habe ich von allen Seiten gehört, wie wichtig es sei – noch wichtiger als vor der Geburt – sich nach der Geburt Ruhe und Erholung zu gönnen. Am besten ohne viel Besuch, sondern vielmehr mit ganz viel Zeit füreinander, damit sich die kleine Familie kennenlernen und eingewöhnen kann. Schließlich müssen alle erst einmal einen Rhythmus zwischen füttern, Windeln wechseln und schlafen finden und sich einfach an die neue Situation gewöhnen. Sicher ist jede Frau anders – die eine stört es nicht, wenn kurz nach der Geburt der halbe Freundes- und Bekanntenkreis auf der Matte steht, die andere fühlt sich dadurch vollkommen überfordert und mitunter gestresst. Solche Situationen sollte man vermeiden – erst recht, wenn die frischgebackene Mama stillen möchte. Stress und Überforderung sind pures Gift für die Milchproduktion. Übermüdung, Erschöpfung durch den Babyalltag, zu viele Termine und eben auch zu viel Besuch können zu schmerzhaften Milchstaus oder sogar zu Brustentzündungen führen.

Ich bin sehr dankbar und froh, dass sich mein Mann einige Wochen nach der Geburt freinehmen kann, sodass wir uns gegenseitig Hilfe und Unterstützung bieten und uns gemeinsam in das aufregende „Abenteuer Baby“ stürzen können.

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