Neugeborenes in München ausgesetzt: Spuren führen in die Rhön

                                 
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Baby geht es den Umständen entsprechend gut / Laut "hessenschau.de" haben Beamte der osthessischen Polizei eine Freundin der mutmaßlichen Mutter in einer Rhöngemeinde befragt

München/Fulda - Am Samstagvormittag verständigte in München eine Passantin die Polizei, dass sie beim Gassigehen in einem Gebüsch ein frisch geborenes Baby gefunden habe. Der Kinder-Notarzt brachte das Neugeborene in eine Münchner Klinik. Es wurde eine Körperkerntemperatur von nur noch 26 Grad festgestellt, ansonsten ging es dem Baby den Umständen entsprechend gut. Nach Infomationen von "hessenschau.de" gibt es bei der Suche nach der Mutter Spuren, die in die Rhön führen.

Wie die Polizei München schreibt, handelt es sich bei dem Kind um einen Jungen. Anhand der unfachmännisch abgetrennten Nabelschnur war zu erkennen, dass die Geburt erst kurze Zeit zuvor stattgefunden hatte. Bei einer Anwohnerbefragung konnte ein 47-jähriger Bewohner ermittelt werden, der angab, sich am Freitag mit einer Frau getroffen zu haben, die er lediglich flüchtig über die Sozialen Medien kannte. Nachdem man in einem Biergarten gemeinsam gefeiert und auch Alkohol konsumiert hatte, habe man in der Wohnung des 47-Jährigen einvernehmlich Geschlechtsverkehr gehabt und sei im Anschluss eingeschlafen. Die bislang unbekannte Frau hatte laut den Angaben des 47-Jährigen einen kleinen abstehenden Bauch gehabt, von einer Schwangerschaft sei er jedoch nicht ausgegangen.

In den Morgenstunden wurde der 47-Jährige von der Dame geweckt. Sie klagte über starke Unterleibsschmerzen und Blutungen. Sein Angebot, sie in ein Krankenhaus zu fahren, lehnte sie ab. Sie bat darum, zum Bahnhof gebracht zu werden, um nach Frankfurt zurückzufahren und dort ein Krankenhaus aufzusuchen.

Später traf der 47-Jährige  im Erdgeschoss wieder auf die Frau. Er fuhr er sie daraufhin zum Hauptbahnhof und setzte sie dort ab. Dabei sei ihm aufgefallen, dass ihr Bauch flacher gewesen wäre.

"Hessenschau.de" zufolge befragte die Polizei in Osthessen auf Bitten ihrer Münchener Kollegen am Sonntag eine Frau in einer Gemeinde in der Rhön. Es handele sich um eine Freundin der gesuchten mutmaßlichen Mutter. Näheres teilte die osthessische Polizei nicht mit und verwies auf die Ermittlungen der Münchener Polizei.

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