"Drei Punkte sind immer unser Ziel"

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Gäste bei „Fulda aktuell“: „SG“-Trainer Sedat Gören und Torjäger Dominik Rummel (Mitte). Beide wurden begrüßt vom Leiter des Verkaufs, Frank Baumbach (links), und Redaktionsleiter Bertram Lenz
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Dominik Rummel
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Sedat Gören

Redaktionsgespräch mit Trainer Sedat Gören und Torjäger Dominik Rummel von der "SG Barockstadt Fulda-Lehnerz"

Fulda - Lange Zeit hatte die erste Saisonniederlage das Team der „SG Barockstadt Fulda-Lehnerz“ in der „Hessenliga“ verschont. Dann aber setzte es gleich deren zwei (zuletzt am vergangenen Samstag mit 1:2 gegen den „1. Hanauer FC“). Obendrein unterlag man im „Hessenpokal“ trotz vieler Torchancen zu Hause dem „FSV Frankfurt mit 1:3. Müssen sich Verantwortliche und Spieler also mit einer ersten Krise auseinandersetzen?

Zumal am Sonntag die Reise zum „KSV Baunatal“ angetreten werden muss, der mit 16 Punkten den zwölften Tabellenplatz belegt, während die „SG“ auf 25 Zähler kommt, die den dritten Rang bedeuten. Dies war der Rahmen des Redaktionsgespräches, für das Trainer Sedat Gören und Torjäger Dominik Rummel zu „Fulda aktuell“ gekommen waren.

Eines eint die beiden: Sowohl der 48-jährige Gören, in Krefeld geboren und in Mönchengladbach aufgewachsen, als auch der 26 Jahre alte Rummel, der aus Eichenzell stammt, sind beide Fans von „Borussia Mönchengladbach“. Und da ist es wiederum kein Wunder, dass der Trainer der „SG Barockstadt“ auch einen ehemaligen Gladbach-Coach als sein Vorbild nennt: „Jupp“ Heynckes. „Aber als ein Fußballverrückter, der ich bin, schaue ich immer auch mal in andere europäische Ligen, was da so läuft“, erzählt Gören.

Sein Stürmer Rummel, der – wegen Verletzung drei Spiele inklusive „Hessenpokal“ aussetzen musste – schon elf Liga-Tore erzielt hat, führt neben dem Liverpooler Steven Gerrard besonders den Bayernspieler Robert Lewandowski als Vorbild an: „Das ist schon Wahnsinn, wie der die Tore macht. Der spielt sehr sehr stark“.

 Beide sind sich einig darin, dass am Sonntag in Baunatal eine Reaktion auf die Niederlagen der jüngsten Zeit gezeigt werden muss, zumal dem Team bewusst sei, gerade gegen Hanau nicht gut gespielt zu haben. Nun aber von einer Krise zu sprechen, sei abwegig. Vielmehr habe man sehen können, dass die Mannschaft den Stress der „Englischen Wochen“ mit fünf Spielen in 14 Tagen nicht ohne Weiteres habe wegstecken können, „und ein bisschen gelitten hat“ (Gören). Jeder Schritt sei dann zur Qual geworden, „was ich aber nicht als Ausrede gelten lassen möchte. Denn unser Ziel ist es immer, drei Punkte zu holen“.

Im Fußball sei es normal, dass irgendwann einmal eine Schwächephase komme, „doch jetzt müssen wir sehen, dass wir die Kurve kriegen und wieder in die Spur finden“. Ein erster Schritt wurde ja am Dienstag beim Kreispokalspiel mit dem 4:0 in Mittelkalbach getan.

Auch Rummel erinnert an die „sehr gute Vorbereitung“ und daran, wie toll das Team in die Saison gekommen sei und zehn Spiele nicht verloren habe. Und der Torjäger ist sich mit seinem Trainer einig, dass es kurzfristiges Ziel sein müsse, Stabilität zu erlangen, um an der Spitze mitreden zu können. Trainiert wird derzeit drei bis viermal pro Woche.

Was die Meisterschaft betrifft, so gehen Gören und Rummel davon aus, dass dies die derzeitigen Spitzenteams mit „Eintracht Stadtallendorf“, „FC Eddersheim“, der „SG Barockstadt“, „VfB Ginsheim“ sowie „SG Hessen Dreieich“ und „KSV Hessen Kassel“ unter sich ausmachen werden. Je erfolgreicher die „SG“ spielt, umso höher ist zum einen der Zuschauerschnitt (derzeit rund 1.000 pro Heimspiel entweder in der „Johannisau“ oder in Lehnerz), zum anderen aber auch die Akzeptanz für den Verein, der ja vor über einem Jahr „aus den beiden besten Teams der Region, Borussia Fulda und TSV Lehnerz, entstanden ist“. Die negativen Kommentare seien weniger geworden, weil das Konstrukt passe.

Positiv erachten es beide, dass neben der „SG“ mit dem „SV Steinbach“ und dem „SV Neuhof“ zwei weitere Teams aus der Region Fulda in der „Hessenliga“ spielen. Rummel: „Während mir die Mannschaft aus Neuhof nicht so viel sagt, sind die Steinbacher ein sehr sympatisches Team, das viel aus sich macht“.

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