Baustelle an Baustelle: Auf Osthessens Straßen herrscht reger Bau-Betrieb

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Baustellen über Baustellen in Osthessen.
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Baustellen über Baustellen in Osthessen.
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Baustellen über Baustellen in Osthessen.

Osthessen ist voll von Baustellen. Noch bis in den Herbst müssen Autofahrer bis in den Herbst hinein mit Verzögerungen rechnen.

Osthessen - Wer derzeit durch Fulda und den Landkreis fährt, könnte den Eindruck gewinnen, dass ganz Osthessen eine Baustelle ist. Für einige der Baustellen ist der Bund zuständig, für andere das Land Hessen. Und dann gibt es noch die Baustellen, die in Oberhoheit der Städte und Gemeinden liegen.

Die größten Straßenbaumaßnahmen des Bundes in Osthessen sind derzeit die Ortsdurchfahrt in Dipperz, die Petersberger Straße in Fulda, der Ausbau Bardo- und Langebrückenstraße, die neue Brücke über die B27 bei Lehnerz und die Deckenerneuerung der B279 zwischen Ebersburg-Schmalnau und Gersfeld-Altenfeld. Auch der Ausbau der A7 zwischen Hünfeld und der Autobahnraststätte Großenmoor werden vom Bund finanziert, ebenso die Ortsumgehung der B 27 in Hauneck.

Die Deckenerneuerung auf der L 3377 zwischen Dirlos und Dietershausen, der L 3141 von Buchenrod bis Hauswurz und der L 2304 zwischen Heubach und Uttrichshausen wird vom Land Hessen finanziert.

Was genau an den jeweiligen Baustellen gemacht wird beziehungsweise gemacht werden muss und die jeweiligen Kosten listet „Hessen mobil“ folgendermaßen auf:

• A7, Niederaula-Hünfeld-Großenmoor: Ausbau, 9 Millionen Euro, Bauende im August 2018

• Ortsdurchfahrt Dipperz, Deckenerneuerung, 750.000 Euro, Bauende im Oktober 2017

• Petersberger Straße in Fulda, Ausbau Knotenpunkt, 3 Millionen Euro, Bauende im Oktober 2017

• B 279 Schmalnau-Altenfeld, Deckenerneuerung, 700.000 Euro, Bauende im August 2017

• Bardo-/Langebrückenstraße, Feuerwache in Fulda, Ausbau Knotenpunkt, 5,8 Millionen Euro, Bauende im November 2018

• Neubau Brücke über B 27 bei Fulda-Lehnerz, 3,1 Millionen Euro, Bauende im Dezember 2017 • Ortsumgehung B 27 Hauneck-Unterhaun, Neubau, 39 Millionen Euro, Freigabe im Oktober 2017

• L 3377 Dirlos-Dietershausen, Deckenerneuerung, 1,3 Millionen Euro, Bauende im September 2017

• L 3141 Buchenrod-Hauswurz, Erneuerung Decke und Tragschicht, 1,3 Millionen Euro, Bauzeit von September bis Dezember 2017

• L 2304 Heubach-Uttrichshausen, Deckenerneuerung, 1,7 Millionen Euro, Bauzeit August bis Oktober 2017

Weitere Maßnahmen sorgen auch in den nächsten Wochen und Monaten auf den kleineren Straßen in der Region für Verkehrsbehinderungen:

• K 29 Hofbieber: Vollsperrung zwischen Elters und Steens, seit 2. Mai bis 15. September 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche in der Ortsdurchfahrt Elters. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht.

• K 41: Vollsperrung zwischen Poppenhausen und Rodholz wegen Fahrbahnerneuerung bis 11. August 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 48 zwischen Schmalnau und Abzweig nach Weyhers: Vollsperrung vom 16. bis 18. August 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche auf 200 Metern Länge. Die Fahrbahndecke wird mit einer dünnen Asphaltschicht in Heißbauweise überzogen.

• K 60: Ausbau zwischen Melters und Rönshausen, 18. September bis Mitte November 2017, Grundhafte Erneuerung

• K 65 Gersfeld: Grundhafte Erneuerung, inklusive der Ortsdurchfahrten Rengersfeld und Sparbrod

• K 86 zwischen L 3372 und Flieden-Unterstock, voraussichtlich Oktober bis November 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 75 freie Strecke zwischen Döllbach und Zillbach, Oktober bis November 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 88 Ausbau zwischen Flieden-Berishof und L 3141, ab 18. Septmeber 2017 bis Wintereinbruch, Fortsetzung in 2018, Grundhafte Erneuerung

• K 89 Ortsdurchfahrt Buchenrod mit L 3141 Fahrbahnerneuerung zwischen Buchenrod und Hauswurz, September bis November 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 115 Großenlüder: Vollsperrung ab 14. August bis Anfang September 2017, Instandsetzungsarbeiten an der Lüderbrücke. Die Asphaltschicht, Bordsteine und Mauerwerksfugen werden saniert.

• K 133: Sperrung zwischen der K 12 und der Ortsdurchfahrt Rückers, 14. August bis 30. September 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 133: Sperrung der Ortsdurchfahrt Rückers, 4. Oktober bis Mitte November 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 136: Sperrung der Ortsdurchfahrt Roßbach, noch bis 11. August 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird abgefräst und neu aufgebracht. Bankette und Entwässerungseinrichtungen werden ebenfalls saniert.

• K 137: Sperrung zwischen dem Abzweig L 3169 bei Großenmoor und dem Abzweig L 3433 bei Burghaun, 7. bis 12. August 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird mit einer dünnen Asphaltschicht in Heißbauweise überzogen.

• K 163 zwischen Flieden und Abzweig K 79: Vollsperrung 14. bis 18. August 2017, Erneuerung der Fahrbahnoberfläche. Die Fahrbahndecke wird mit einer dünnen Asphaltschicht in Heißbauweise überzogen.

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Am Ende wird alles besser

Baustellen nerven. Jeder Autofahrer, der nicht mit einer Engelsgeduld gesegnet ist, ärgert sich über Straßensperrungen, Fahrbahnverengungen, Baustellenampeln und ähnliche Hindernisse, die den sonst fließenden Verkehr beeinträchtigen. Auch ich bin jemand, der eine Baustelle lieber weiträumig umfährt, als lange in einem Stop-and-Go-Verkehr zu schleichen.

Da die möglichen Ausweichvarianten meist nur Ortskundigen bekannt sind, ist von Vorteil, denn wenn keine offizielle Umleitungsstrecke eingerichtet ist, kommen beispielsweise Lkw oder auswärtige Pkw-Fahrer nicht auf die Idee, die Baustellen auf Ausweichstrecken zu umfahren. Ein gutes Beispiel ist die derzeitige Baustelle zum Brückenneubau über die B 27 bei Lehnerz. Dort wurde die Bundesstraße in Richtung Norden auf eine Spur verengt. „Ist ja nicht schlimm“, könnte man sich denken. Doch gerade in Stoßzeiten – in denen unseligerweise auch mein Feierabend liegt – sind halbstündige Wartezeiten, bis sich alle eingefädelt haben, nicht ausgeschlossen. Das zehrt an den Nerven. Nicht anders ist es, wenn man irgendwo in Osthessen plötzlich vor einem Umleitungsschild steht, wenn mal wieder eine Ortsdurchfahrt komplett gesperrt ist. Doch da sind manchmal Spezialisten zu beobachten, die trotz runden weißen Schildes mit dickem roten Rand meinen, dass es doch irgendwie weitergehen müsste.

Ausweichmanöver im Selbstversuch

Ich habe das einmal ausprobiert. „Zufahrt frei bis...“ lautete die Aufschrift auf einem Schild. In der Folge war dann der Ort „XY“ auf dem Wegweiser durchgestrichen. Wenige Kilometer weiter dann nicht mehr. „Prima“, dachte ich. Dann muss es ja doch weitergehen. Pustekuchen! Kurz darauf war die Welt zu Ende. Also alles wieder zurück und vorschriftsmäßig die Umleitung nehmen. Weil es ein Versuch war, ärgerte ich mich in diesem Falle natürlich nicht. Unter Sperrungen von ganzen Straßen (Beispiel: Niesiger Straße) haben vor allem die Anwohner und die dort ansässigen Geschäfte zu leiden. Während der Bauphase sind weniger Parkplätze vorhanden, Eingänge zu Häusern und Läden kaum zugänglich. Die Kunden bleiben aus, weil die oftmals nicht wissen, ob der Zugang zu dem einen oder anderen Geschäft überhaupt möglich ist.

Die kleine Hoffnung, die bei jeder Baustelle und jeder Wartezeit an einer Baustellenampel in mir aufkeimt, ist die, dass alles besser und schöner ist, wenn die Arbeiten einmal beendet sind. Ich freue mich seit etwa zehn Jahren darüber, dass die Ortsumgehung in Hauneck ihren Abschluss finden wird. Im Oktober soll es endlich soweit sein. Ganz ehrlich: Was man an Zeit einspart, dürfte sich im Sekundenbereich bewegen. Aber die Anwohner der alten B 27 werden wirklich entlastet.

Und weil alles besser wird und keine Baustelle ewig dauert, muss man als Autofahrer eben hinnehmen, dass es sich bis zur Vollendung der Maßnahmen erst einmal staut und länger dauert. Und wenn es auf dem Arbeitsweg liegt, dann muss man eben ein paar Minuten eher losfahren, um pünktlich anzukommen.

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