Bedarf an Alltagshilfen für Senioren wächst

Fulda. Immer mehr Senioren nehmen Alltagshilfen in Anspruch, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. So ist die Zahl der Fu

Fulda. Immer mehr Senioren nehmen Alltagshilfen in Anspruch, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. So ist die Zahl der Fuldaer, die den Hausnotruf und/ oder den Menüservice der Malteser nutzen, in 2012 um fast 12 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Diese positive Bilanz ziehen die Malteser Fulda für das vergangene Jahr.

"Insgesamt nehmen über 900 Menschen das Notrufsystem der Malteser Fulda in Anspruch", sagt Bernd Odenwald, Diensteleiter Hausnotruf und Menüservice bei den Maltesern in Fulda. "Leider ist es in den meisten Fällen immer noch so, dass zunächst etwas passieren muss, damit sich die Senioren für das Hausnotrufgerät entscheiden. Und das in der Regel auch nur, wenn die Kinder oder Enkel darauf bestehen, weil sie sich Sorgen machen", sagt Odenwald. Das Durchschnittsalter der Hausnotruf-Nutzer liegt bei über 84 Jahren.

Odenwald beobachtet aber insgesamt eine positive Entwicklung im Umgang mit der Alltagshilfe: "Das Notrufsystem haben auch viele Senioren, die noch absolut fit sind. Sie verstehen es als eine Art ,Versicherung’: Es ist gut zu wissen, dass die Malteser auf Knopfdruck zur Stelle sind, wenn die Senioren sie brauchen."

Mit dem Menüservice versorgen die Malteser etwa 160 Menschen täglich in Stadt und Landkreis Fulda. "Wir erhalten verstärkt Anfragen von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten, wobei die meisten Kunden ältere Menschen sind, die alleine wohnen", erklärt Odenwald. Die Anzahl der Seniorensinglehaushalte steigt stetig, weil die Kinder und Enkel weiter entfernt wohnen und der Ehepartner verstorben ist. "Die meisten Menschen möchten bis zum Lebensende in ihren eigenen vier Wänden bleiben", weiß Bernd Odenwald und ergänzt: "Wir Malteser möchten ihnen helfen, sich diesen Wunsch zu erfüllen, und unterstützen sie dabei, den Alltag zu bewältigen."

Informationen erhalten Interessierte bei Bernd Odenwald unter der Rufnummer 0661/953100, per Mail Bernd.Odenwald@malteser.org oder im Internet auf www.malteser-fulda.de.

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