Begeisterung auf beiden Seiten

Fulda. Mit Begeisterung pflegt Wilmingtons Partnerschaftsbeauftragte Dennis Sheer den Austausch mit den Sister Citys in Europa. Unmittel

Fulda. Mit Begeisterung pflegt Wilmingtons Partnerschaftsbeauftragte Dennis Sheer den Austausch mit den Sister Citys in Europa. Unmittelbar nach dem Besuch von Fuldas Verwaltungschef Gerhard Mller in den USA begleitete der Geschftsmann aus der ehemaligen Hauptstadt des Bundesstaates Delaware Knstler aus den befreundeten Stdten zur bemerkenswerten Ausstellung SYNE Parallel Visions im Vonderau Museum.

Diesmal war es eine offizielle Verwaltungsdelegation mit Wilmingtons Stadtverordnetenvorsteher Theodore Blunt an der Spitze, mit der Sheer nach Fulda reiste, um den Dialog mit den Freunden aus Fulda aus Anlass des 10-jhrigen Bestehens der Stdtepartnerschaft zu vertiefen.

Bereits bei OB Mllers Kurzabstecher nach Wilmington haben wir ber den Gegenbesuch gesprochen. Nun sind wir hier, betonte Sheer mit einem verschmitzten Lcheln gegenber seinem Gastgeber bei einem offiziellen Treffen im Kolpinghaus. Fr die Delegation aus Wilmington sei die Begegnung mit dem OB ein wunderbarer Hhepunkt unserer Partnerschaft. In diesem Jahr habe es berhaupt einen regen Austausch gegeben.

Ziel fr die nchsten zehn Jahre

Sheer erinnerte u.a. an das rege Interesse amerikanischer Studenten an der Internationalen Sommerakademie an der Hochschule Fulda oder den Besuch und das Kochevent mit zwei Hilderser Kchen in Wilmington. Dieser Austausch sei der Versuch, die Verbindungen zwischen Fulda und Wilmington auf politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und knstlerischen Bereich noch weiter zu vertiefen. Dass ist auch unser Ziel fr die nchsten 10 Jahre.

Wie wichtig die enge Verbindung zu Fulda ist, unterstrich Wilmingtons Brgermeister James Baker mit einer Grubotschaft, die die Kulturamtsleiterin der amerikanischen Partnerstadt, Tina Betz, bermittelte. Auch Baker bekrftigte den Dialog auf den veschiedenen Ebenen und zeigte sich berzeugt davon, dass der Besuch der Wilmingtoner Delegation unsere Freundschaft weiter strken wird.

Besonders bekrftige die Teilnahme von Stadtverordnetenvorsteher Blunt das enge Band der Sympathie mit neuen Ideen und innovativen Wegen will Baker den Dialog weiter frdern und hofft auf Frieden, Wohlstand und eine gute Entwicklung fr beide Stdte in den nchsten 10 Jahren.

Herzlich fielen auch die Worte von Charlotte B. Barnes, der Chief of Saff der Wlmingtoner Verwaltung aus. Whrend sie bekannte, wie die anderen Delegationsteilnemer aufgeregt zu sein, Fulda besuchen zu knnen, zeigte sich Barnes zugleich dankbar fr die herzliche Gastfreundschaft. Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann erwiderte das Kompliment mit einem berzeugenden: Mir war es ein Vergngen, unsere amerikanischen Freunde zu treffen. Der Abend wird mir unvergesslich sein.

Bemerkenswert lange Zeit

Die Freude ber den Anlass stand auch Fuldas OB Gerhard Mller ins Gesicht geschrieben. 10 Jahre seien zwar kein klassisches Jubilum, doch ber eine so groe Distanz hinweg schon eine bemerkenswert lange Zeit, in der der Dialog funktioniere. Besonders freute sich Mller darber, dass nach seinem Besuch im Juni und der Ausstellung im Sommer nach so kurzer Zeit unser Austausch aktualisiert und vertieft werden kann. Dass mit Stadtverordnetenvorsteher Blunt ein hochrangiger Vertreter der Kommunalpolitik in Fulda sei, ehrt uns besonders.

Mit einem Gesprch im Stadtschloss zwischen OB und Blunt sowie den Delegationsteilnehmern soll der mehrtgige Gedankenaustausch zwischen Deutschen und Amerikanern noch weiter vertieft werden. Am abendlichen Treffen im Kolpinghaus nahmen neben dem Oberbrgermeister auch IHK-Prsident Helmut Sorg mit Gattin, der Vorsitzende des Deutsch-Amerikanischen Kontakt-Clubs Winfried Jger und Frau sowie Renate Stieber, die ehemalige Verbindungsoffizierin des 11. US-Panzeraufklrungsregiments in Fulda sowie Partnerschaftsbeauftragter Manfred Ulrich und Mllers Persnlicher Referent Michael Schwab teil, der ihn gemeinsam mit Stieber beim USA-Besuch begleitet hatte. (ms)

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