Mit dem Berufswahlpass voll durchstarten

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Fulda. Mit dem praktischen Berufswahlpass wurden bereits 1.300 Fuldaer Schulkinder ausgestattet. Die Zukunft kann kommen!

Fulda. Bei der Suche nach einem passenden Beruf kommt es auf die eigenen Stärken und Interessen an. Diese können Schüler von Förder-, Haupt- und Realschulen in Stadt und Landkreis Fulda künftig in ihrem Berufswahlpass dokumentieren.

Im Laufe des ersten Schulhalbjahres erhalten rund 1.300 Siebtklässler aus der Region Fulda den Berufswahlpass.

In dem Ringbuchordner können sie ihre persönliche Entwicklung und erste Praktikumserfahrungen festhalten, die für eine überlegte Berufswahl wichtig sind. Später dient ein sauber geführter Berufswahlpass dann als grundlegendes Portfolio für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche.

"Der Berufswahlpass ist ein wichtiges Instrument der Berufsorientierung an Fuldaer Schulen", bestätigt Matthias Hansche von der Bardoschule Fulda. "Er ermöglicht uns", so Hansche weiter, "eine optimale Unterstützung der Jugendlichen bei ihrer Berufsfindung". Hansche ist einer von 95 Schulleitungen und Lehrkräften aus Fulda, die im vergangenen Schuljahr eine Fortbildung zum Berufswahlpass besucht haben und seither den Ringbuchordner verstärkt in diversen Unterrichtsfächern einsetzen. "Die Fortbildung vermittelt praktische Methoden zur Einführung und zum Einsatz des Berufswahlpasses im Schulunterricht", so Seminarleiterin Daniela Evermann vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V.

Bereits zum sechsten Mal werden die Ringbuchordner ausgegeben und durch ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte flankiert.

"Die Einführung des Berufswahlpasses erfolgt flächen-­deckend ab Klasse 7 an ­Förder-, Haupt- und Realschulen. Er ist somit fester Bestandteil der schulischen Berufsorientierung", so Andreas Stengel, Ansprechpartner für Berufsorientierung am Staatlichen Schulamt in Fulda.

Gefördert wird die Ausgabe der Berufswahlpässe durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie durch das Hessische Kultusministerium im Rahmen der hessenweiten Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang zwischen Schule und Beruf.

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