Berufsziel Pfarrerin: Dorothea Rübeling ist Vikarin an der Lutherkirche in Fulda

"Spannende sozialraumorientierte Arbeit der Lutherkirche"

Fulda – Über die offene Atmosphäre und die Willkommenskultur an der Lutherkirche in Fulda freut sich Dorothea Rübeling. Sie ist hat bereits im Sommer ihr Vikariat hier begonnen, bei den ersten Gottesdiensten mitgewirkt und zahlreiche kirchliche Aktivitäten mitgestaltet. Knapp zwei Jahre lang dauert die praktische Phase der Ausbildung zur Gemeindepfarrerin. Pfarrerin Anke Mölleken ist in dieser Zeit ihre Mentorin.

„Ich bin froh, hier lernen zu können,“ sagt sie. Gerade die sozialraumorientierte Arbeit der Lutherkirche, die als Stadtteiltreff mit Begegnungs- und Beratungsangeboten die Menschen im Fuldaer Südend erreicht, findet die junge Theologin spannend. „In der Lutherkirche kommen sehr viele unterschiedliche Menschen zusammen und fühlen sich hier wohl.“ Gemeinsam mit Marvin Knoke, der sein Vikariat in der Kreuzkirche bei Pfarrer Stefan Bürger absolviert, wechselt Dorothea Rübeling phasenweise zwischen ihrer Arbeit in der Gemeinde und Studientagen im Studienseminar in Hofgeismar hin und her.

Alle kirchlichen Aktivitäten seien momentan beeinflusst von der Corona-Pandemie, so Rübeling. „Den Normalzustand habe ich gar nicht kennengelernt,“ sagt die 29-jährige. Sie stammt aus Zella im Schwalm-Eder-Kreis und hat in Mainz und Leipzig Theologie studiert. In einem Pfarrhaus aufgewachsen, hat sie sich schon als Kind und Jugendliche in der Kirche engagiert. Jedes Jahr ist sie einmal nach Taizé gefahren. Taizé, ein Dorf in Burgund, ist Sitz einer ökumenischen Bruderschaft – und ein Ort, der Menschen vieler Nationalitäten und Konfessionen anzieht. Nach dem Abitur hat sie ein halbes Jahr als Freiwillige dort mitgearbeitet.

„Tausende junger Leute aus der ganzen Welt kommen nach Taizé, um spirituelle Erfahrungen zu machen und offen über ihr Leben und ihren Glauben zu reden.“ Für sie ein Beispiel dafür, dass Menschen nach wie vor Sehnsucht nach Glaubenserfahrungen haben. Das gibt der angehenden Pfarrerin Kraft, trotz sinkender Mitgliederzahlen ihren Beruf mit viel Begeisterung anzustreben. „Menschen werden immer auf der Sinnsuche sein, da kann die Kirche Angebote machen und einen Erfahrungsraum öffnen.“

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