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Besuch im Kindergarten

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Interessante Einblicke fr OB Mller beim Besuch des katholischen Kindergartens in der Amand-Ney StraeFulda. Die lieben Worte der Kin

Interessante Einblicke fr OB Mller beim Besuch des katholischen Kindergartens in der Amand-Ney Strae

Fulda. Die lieben Worte der Kinder Hallo, wir freuen uns, dass Du da bist, zaubern Fuldas Verwaltungschef Gerhard Mller ein frhliches Lachen ins Gesicht. Zur Zeit tourt der Oberbrgermeister durch die Tageseinrichtungen in der Stadt. An diesem herrlichen Sommertag mit viel Sonnenschein steht der katholische Kindergarten in der Amand-Ney-Strae auf Mllers Besuchsprogramm, bei dem er sich viel Zeit fr die Jungen und Mdchen nimmt, aber auch von der Kita-Leitung etwas ber die aktuelle Situation der Einrichtung erfahren mchte.

Schlossturmbesuch

In Fulda haben wir mehr als 30 Kindergrten, erzhlt der OB im Stuhlkreis auf der Wiese seinen jungen Zuhrern. Euren Kindergarten kenne ich bisher leider nur von auen, bekennt er und fgt schnell begeistert hinzu: Ihr habt eine so schne Auenanlage mit wunderbaren Bumen, das htte ich in der Amand-Ney-Strasse nicht erwartet. Eines gefllt Fuldas Oberbrgermeister ganz besonders: Unter den Kindergartenkindern hat er sogar einige getroffen, die wissen, wo ich arbeite und wie ich heie. Kindergartenleiterin Rita Schnherr berichtet ihrem seltenen Gast, dass ihre Kinder auch schon im Stadtschloss zu Besuch gewesen seien, um sich den Turm des Schlosses anzuschauen. Der war nur leider ausgerechnet an diesem Tag geschlossen. Nun, das holen wir bald nach, verspricht Mller seinen kleinen Gastgebern.

Luftig, hell und freundlich ist es im katholischen Kindergarten, der aus dem Jahr 1994 stammt. Derzeit besteht die Einrichtung laut Leiterin Schnherr aus drei Gruppen mit 75 Kindern. Tglich ist von 8.00 bis 16.30 Uhr geffnet. 45 Kinder nutzen die Mglichkeit der Nachmittagsbetreuung. Fr gutes und gesundes Essen sorgt die Firma Grmel.

Offen fr jedermann

Gemeinsam mit Pfarrer Ferdinand Rauch berichtet Schnherr aus ihrer tglichen Erfahrung als Erzieherin. Der Alltag heute sei nicht mehr mit frher vergleichbar: Vor Jahren htten sich die Kinder noch selber anziehen knnen. Heute kann lngst nicht jedes Kind mehr alleine auf die Toilette gehen, bedauert die Kindergartenleiterin. Wert legen Rauch und Schnherr darauf, dass ihre Einrichtung obwohl sie eine kirchliche ist offen fr jedermann ist. Kinder aus muslimischen oder orthodoxen Familien sind im Kindergarten in der Amand-Ney-Strae ebenso zu Hause wie katholische oder auch konfessionslose, deren Zahl zunimmt.

Pfarrer Rauch spricht im Zusammenhang mit der Konfessionslosigkeit von Kulturlosigkeit und bedauert diese Entwicklung. Gleichzeitig aber gibt es fr den Pfarrer und die Kindergartenleiterin in diesem Punkt auch einen Hoffnungsschimmer. Der religise Part wird im Elternabend immer angesprochen, sagt Kita-Leiterin Schnherr. Diese Grundhaltung werde im Regelfall bejaht: Die Eltern sind aufgeschlossen. So wie auch der Kindergarten. Denn Muslime mssen kein Schweinefleisch essen. Eine Bitte soll beim Besuch des Oberbrgermeisters nicht unausgesprochen bleiben. Regelmig sind die Kinder im Stadtgebiet unterwegs und nutzen den Bus. Pfarrer Rauch uert deshalb gegenber OB Mller den Wunsch: Knnen Kindergartenkinder denn nicht kostenlos mit dem Bus fahren?

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