Bezahlbarer Wohnraum: Linken-Landratskandidat Wolfgang Lörcher im Gespräch

Der Landratskandidat für den Landkreis Fulda von Die Linke ist Wolfgang Lörcher.

Wolfgang Lörcher will Landrat des Landkreises Fulda werden. Was er erreichen will, erzählt er im Interview.

Fulda - Wolfgang Lörcher ist ausgebildeter Kfz-Mechaniker, der mit 36 Jahren ein Studium zum Netzwerkadministrator an der Fachhochschule Fulda begann und später abschloss. Er lebt seit vielen Jahren in Fulda, ist Familienvater von drei Kindern und feiert drei Tage vor der Landratswahl seinen 54. Geburtstag. Er arbeitet als Wahlkreismitarbeiter für den Fraktionsvorsitzenden der Linken im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen. Lörcher trat nach einer Phase der Arbeitslosigkeit in die WASG ein, die 2007 mit der PDS zur Partei Die Linke wurde. Er gründete die „Erwerbsloseninitiative Fulda“.

Fulda aktuell: Warum treten Sie als Landratskandidat an?

Wolfgang Lörcher: Wir werden es in Zukunft immer stärker mit dem Phänomen Armut, insbesondere Altersarmut zu tun haben. Hier muss auf kommunaler Ebene ein Ausgleich geschaffen werden, beispielsweise mit einem sogenannten Sozialticket, welches einkommensschwächeren Menschen die Möglichkeit gibt, Angebote des Landkreises, zum Beispiel den öffentlichen Nahverkehr zu günstigeren Preisen zu nutzen.

FA:  Wofür stehen Sie für den Landkreis Fulda?

Lörcher: Für eine transparente Politik. Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit erhalten, sich besser über die Arbeit ihrer gewählten Vertreterinnen und Vertreter informieren zu können. Zudem möchte ich eine Bürgersprechstunde etablieren, in der Anregungen und Forderungen der Menschen gehört werden.

FA: Welche Aufgaben liegen in den kommenden Jahren vor der Kreispolitik?

Lörcher: Vor allem die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum. Ich trete für einen kommunalen Wohnungsbau in Zusammenarbeit mit der Stadt Fulda ein.

FA: Wie stellen Sie sich die Arbeit als Landrat vor?

Lörcher:Die Arbeit als Landrat wird viele Herausforderungen mit sich bringen. Ich denke die Arbeit wird sehr abwechslungsreich und interessant sein.

FA: Wird sich Ihr Wahlkampf bis zum Stichtag 24. September noch ändern? Falls ja, in welcher Weise?

Lörcher: Mein Wahlkampf beruht hauptsächlich auf persönlichen Gesprächen. Besonders durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Erwerbsloseninitiative Fulda, sind mir die Sorgen und Nöte von Menschen mit geringem Einkommen sehr bewusst. Mein Wahlkampf wird sich nicht ändern.

FA: Wo werden Sie am Wahltag ab 18 Uhr sein?

Lörcher: Wahrscheinlich in unserem Büro in der Heinrichstraße, da wir an diesem Abend gemeinsam den Ausgang der Wahlen beobachten möchten. Aber auch ein Besuch im Landkreis steht auf der Tagesordnung.

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