"Big Phil": Europas größte Goldmünze macht Station in Hünfeld

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Großes Medieninteresse rund um "Big Phil": Links Vorstandssprecher Werner Eichler, rechts Martin Will, Bereichsleiter Privatkundenbetreuung der VR-Bank NordRhön eG 
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Nehmen "Big Phil" in die Mitte: Werner Eichler, Martin Will, Uwe Bergold und Johann Gess (von links)

Kunden der VR-Bank NordRhön eG können die goldige Attraktion noch bis Donnerstagmittag bestaunen / Kooperation mit der "pro Aurum KG"

Hünfeld - Noch bis zum Donnerstagmittag, 8. November, 13 Uhr, kann in der Hauptstelle Hünfeld der VR-Bank NordRhön eG "Big Phil" bewundert werden, Europas größte Goldmünze. Für den heutigen Mittwochabend hat das Geldinstitut ab 19 Uhr zu einer Kundenveranstaltung in die "Stadthalle Kolpinghaus Hünfeld" eingeladen.

"Big Phil" macht Station in der Konrad-Zuse-Stadt, weil die VR-Bank NordRhön eG ihren Kunden ab sofort die Möglichkeit bietet, nach einer umfassenden Beratung auch Edelmetall direkt kaufen zu können. Möglich macht dies die Kooperation mit dem Edelmetallhandelshaus "pro Aurum KG".

Um Interessierte in stilvoll-gediegener Atmosphäre beraten zu können, wurde extra der Raum "VR-GoldAder" eingerichtet. Darauf verwiesen bei einem Pressegespräch Vorstandssprecher Werner Eichler und Martin Will, Bereichsleiter Privatkundenbetreuung. Die genossenschaftliche Beratung habe das Ziel, das Vermögen der Kunden "aufzubauen, zu sichern und zu entwickeln". Gold werde immer stärker nachgefragt, nicht zuletzt aufgrund der diversen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten in der Welt.

Wie "Gold-Experte" Uwe Bergold weiter informierte, sei Gold kein Renditeobjekt, sondern solle der Absicherung vorhandenen Vermögens dienen. "Gold verhält sich gegenläufig zur Entwicklung von Aktien-, Immobilien- und Anleihewerten, korreliert andererseits aber mit der Inflation". Seit dem Jahr 2000 habe sich der Goldpreis im Übrigen vervierfacht, so Bergold.

Zurück zu "Big Phil", den Johann Gess vorstellte, Geschäftsleitung der Münchner "pro Aurum KG". In der 37 Zentimeter Durchmesser großen und knapp zwei Zentimeter starken Goldmünze glänzen tausend Unzen pures Gold. "Phil" kommt von "Wiener Philharmoniker" und ist derzeit mehr als 1,3 Millionen Euro wert, während sein Nominalwert mit 100.000 Euro aufgeprägt ist. Weltweit existieren lediglich 15 Exemplare, wovon  sich 14 in den USA, Japan und Deutschland befinden, sowie eines im Münzmuseum der Nationalbank in Wien aufbewahrt wird.   

Der Eintritt ist frei, das Anschauen und Fotografieren sind erlaubt, das Anfassen allerdings nicht. Zu sehen ist auch ein 12 Kilo schwerer Goldbarren, der am Mittwochabend im "Kolpinghaus" durch die Reihen gehen soll. Schulkassen machten am Vormittag bereits rege Gebrauch davon, "Big Phil" in Augenschein zu nehmen. Zudem besteht die Möglichkeit, an einem Tresor-Gewinnspiel teilzunehmen und die Tresoranlage zu besichtigen. 

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