400 beteiligen sich an "2. Rolli-Challenge" in Fulda

Blindenführungen mit Maske, Simulationsbrillen und Blindenstock im Fokus

Fulda - Großer Erfolg der "2. Rolli-Challenge Fulda": Etwa 400 Personen haben diesmal teilgenommen. Bei dieser Aktion lag der Fokus, im Gegensatz zur letzten Challenge im Jahr 2015, auf den Blindenführungen mit Maske, Simulationsbrillen und Blindenstock. Der zweite Vorsitzende der "Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e.V.", Werner Auth, hat an den insgesamt 23 Aktionstagen mehr als 30 Führungen persönlich begleitet.

So haben allein an den Blindenführungen etwa 150 Menschen in Gruppen von bis zu zehn Teilnehmern einen persönlichen Eindruck über die barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Sehbehinderung erhalten. Alle Führungen wurden kostenfrei angeboten und die Teilnehmer wurden am Ende der Tour sogar noch mit einer Erfrischung von den gastronomischen Unterstützern belohnt.

Besonders hat den Veranstalter gefreut, dass so viele Entscheidungsträger der Stadt Fulda teilgenommen haben. So konnten diese Personen praktische Erfahrungen sammeln, die bei zukünftigen Entscheidungen zur Barrierefreiheit in der Gremien und der Verwaltung der Stadt Fulda eine wichtige Entscheidungshilfe sein können.

Neben den Blindenführungen nutzten etwa 250 Menschen die Gelegenheit, die Stadt im Rollstuhl auf ihre Barrierefreiheit zu testen. Der erste Vorsitzende des Vereins, Hanns-Uwe Theele, hatte daher auch schon kurz nach der Aktion verkündet: „Die ,Rolli-Challenge Fulda' wird es wieder geben. Die positive Resonanz der Teilnehmer und der große Erfolg der Aktion ist eine Verpflichtung und Auszeichnung zugleich. Wir danken allen Unterstützern und den Medienvertretern, die über unsere Aktion berichtet haben. Die Teilhabe von Menschen mit Mobilitätseinschränkung rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Unser Ziel ist es daher, unsere schöne Stadt Fulda in Sachen Barrierefreiheit in die erste Liga zu bringen.“

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