Verkehrskontrollen in der Faschingszeit: Nüchterne Osthessen, aber auch Unbelehrbare

Bilanz des Polizeipräsidiums Osthessen: 803 Fahrzeuge und 960 Personen kontrolliert

Fulda - In der Zeit vom 11. bis 26. Februar führte das Polizeipräsidium Osthessen verstärkt Verkehrskontrollen in der "fünften Jahreszeit" mit der Zielrichtung "Alkohol und Drogen" durch. Erfreulicherweise waren die meisten Fahrzeugführer vernünftig und saßen ohne vorherigen Alkohol- und/oder Drogenkonsum am Steuer.

Im genannten Zeitraum wurden auf osthessischen Straßen insgesamt 803 Fahrzeuge und 960 Personen kontrolliert. Bei 168 Fahrzeugführern wurden nach ersten Verdachtsmomenten Alkoholvortests durchgeführt. Insgesamt 33 Fahrer durchliefen einen Drogenvortest.

Trotz der im Vorfeld angekündigten Kontrollen und der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer gibt es immer wieder ein paar Unbelehrbare, die sich trotz der Warnungen "benebelt" ans Steuer setzen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Bei 22 Personen konnten sogenannte "folgenlose Trunkenheitsfahrten" festgestellt werden. Der Verdacht auf Konsum von Drogen wurde bei insgesamt zehn Fahrern  bestätigt. In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren durch die Polizei eingeleitet.

Doch nicht immer bleibt es bei den folgenlosen Trunkenheits- und/oder Drogenfahrten.

So ereigneten sich insgesamt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen insgesamt zehn Verkehrsunfälle, bei dem Alkoholkonsum bei einem der Unfallbeteiligten eine Rolle spielte. Bei einem Fahrer konnte bei einem durchgeführten Alkoholvortest 2,52 Promille festgestellt werden. Bei einem weiteren Verkehrsunfall stand der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

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