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Bildergalerie: IHK-Jahresempfang mit Dr. Udo di Fabio

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Von: Hans-Peter Ehrensberger

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Fulda. Was wird das neue Jahr 2013 bringen? Was haben wir von der Politik zu erwarten? Und vor allem: Wie wird sich die Wirtschaft entwickeln? Das war

Fulda. Was wird das neue Jahr 2013 bringen? Was haben wir von der Politik zu erwarten? Und vor allem: Wie wird sich die Wirtschaft entwickeln? Das waren die zentralen Fragen und Kernpunkte der Rede von Fuldas IHK-Präsident Bernd Juchheim beim traditionellen Jahresempfang im Schlosstheater.  Gastredner war Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio, früherer Richter am Bundesverfassungsgericht und Leiter des Instituts für Staatsrecht an der "Friedrich Wilhelms Universität" in Bonn. Mit seiner 2005 erschienenen Publikation "Die Kultur der Freiheit" hatte er für großes Aufsehen gesorgt, rechnete er doch darin mit dem "libertären Ideal  der 68er" ab und forderte stattdessen ein neues, bürgerliches Zeitalter. Als Berichterstatter im Senat des Bundesverfassungsgerichts hat Di Fabio in der Frage der Verfassungsmäßigkeit des Euro-Rettungsschirms maßgeblich die Rechte des Bundestages gestärkt und außerdem 2009 wesentlich am Lissabon-Urteil über die Ratifizierung der Reform der Europäischen Verträge mitgewirkt.

Noch nie seien in Deutschland mehr Menschen in "Lohn und Brot"  gewesen als heute – immerhin 41,5 Millionen. Trotz Eurokrise sage die große Mehrheit der Deutschen "Uns geht es gut". Juchheim sagte: "Ja, wir dürfen es ruhig noch einmal laut sagen: Uns geht es gut." Der IHK-Präsident bezog sich dabei mit seiner Aussage vor allem und gerade auf die Zahlen in Landkreis Fulda – mehr als 80.000 Menschen sind hier sozialversicherungspflichtig beschäftigt und der "Einpendler-Überschuss" wachse stetig weiter. Und – fast schon selbstverständlich: Wie immer konnte der Landkreis Fulda auch im Dezember mit 3,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote in Hessen vorweisen.  "Wir haben allen Grund, stolz auf unsere Region zu sein und die Finanzen im Griff", so Juchheims Fazit.  Die Zuschauer des Hessischen Rundfunks hätten Fulda zur schönsten Stadt,  die Rhön zur schönsten Landschaft und kürzlich auch noch die Fulda zum schönsten Fluss Hessens gewählt.  Der IHK-Präsident lobte die hervorragende Infrastruktur und die Weitsicht der Kommunalpolitik, kritisierte jedoch auch deutlich die Anhebung der Gewerbesteuerhebesätze  in einigen Gemeinden. "Das ist das falsche Signal." Bei allem dürfe Eines nicht verlorengehen: die Eigenverantwortung des Unternehmers.

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