Bistum Fulda stellt Deutschlands größte Pilgergruppe für Weltjugendtag

177 Jugendliche aus allen Teilen des Bistums Fulda brechen im Januar nach Panama auf

Hünfeld - Tigerente und Kreuz – mit dieser ungewöhnlichen Kombination brechen 177 Jugendliche im Januar zum Weltjugendtag nach Panama auf. Damit ist die Fuldaer Pilgergruppe unter den 27 deutschen Bistümern die größte und zudem mit eine der jüngsten. Etwa ein Drittel der Teilnehmer sind zwischen 16 und 18 Jahren. Über 50 von ihnen kommen beispielsweise aus dem Marianum, einer katholischen Schule in Fulda, und bilden gemeinsam ein Blasorchester.

Die 118 Teilnehmerinnen und 59 Teilnehmer der Wallfahrt teilen sich auf eine Lang- und eine Kurzvariante auf. Bei der Langvariante stehen Tage der Begegnung im Bistum Colon Kuna-Yala, die Kernwoche des Weltjugendtages mit Papst Franziskus in Panama City und drei Tage in Kuba zum Ausklang auf dem Programm. Die Teilnehmer der Kurzvariante, die von Weihbischof Dr. Karlheinz Diez begleitet werden, sind nur die Kernwoche des Weltjugendtages in Panama City.

„Unsere Gruppe ist nicht nur jung. Es sind auch viele neue Weltjugendtagsfahrer unter den Teilnehmern“, freut sich Andrea Koob, die als Referentin im Bischöflichen Jugendamt im Leitungsteam der Fahrt ist. Zudem kämen die Jugendlichen aus allen Teilen des Bistums Fulda, so zum Beispiel aus Gelnhausen genauso wie aus Wolfhagen westlich von Kassel. Es seien sowohl Gruppen aus Pfarrgemeinden als auch aus Jugendverbänden in der Gesamtgruppe. Durch die Zusammenarbeit mit der Ordensgemeinschaft der Oblaten in Hünfeld nehmen zudem einige Jugendliche aus Burlo in Nordrhein-Westfalen und dem Bistum Münster an der Fuldaer Wallfahrt teil.

„Weil viele Jugendliche die Weltjugendtage nicht kennen, ist für uns Verantwortliche eine gute Vorbereitung wichtig“, erklärt Koob. Die Gesamtgruppe ist in viele Kleingruppen aufgeteilt, was sich bereits bei anderen Weltjugendtagen bewährt hat. Zudem haben das Leitungsteam, bestehend aus Andrea Koob, Jugendpfarrer Alexander Best und Pater Jens Watteroth von den Hünfelder Oblaten, im vergangenen Monat insgesamt fünf Veranstaltungen zur Vorbereitung organisiert und durchgeführt.

Neben einer Schulung der Kleingruppenleiter, einem Vorbereitungstag für erfahrene Teilnehmer gab es drei Vorbereitungswochenende im Bonifatiuskloster Hünfeld und im Marianum. Inhalte der Vorbereitung waren Informationen zum Programm, Hinweise zum Verhalten in großen Menschenmengen und natürlich Packlisten für Gepäck.

Jugendpfarrer Alexander Best: „Wir werden eine junge Kirche erleben und Jugendliche, die mit Stolz und Freude gute Gastgeber sein werden. Ich freue mich auf die Jugend von Panama, die mit ihrem kulturellen Mix beeindruckend ist. Ich bin mir sicher, es wird trotz Sprachhindernissen gute Begegnungen geben.“ Nach den Vorbereitungsveranstaltungen blickt er mit Vorfreude auf die Fahrt: „Es wird sicher einige Herausforderungen angesichts der großen Gruppe geben. Aber ich vertraue auf Gott, unser erfahrenes Team und die Kunst der Improvisation.“

Der offizielle Startschuss für die Wallfahrt ist am Sonntag, 13. Januar 2019. Um 16 Uhr wird Weihbischof Diez einen Gottesdienst mit den Teilnehmern in der Fuldaer Heilig-Geist-Kirche feiern und den Reisesegen spenden. Die Wallfahrt endet mit der Rückkehr der letzten Kleingruppen am 3. Februar.

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