Bitte ein "BID" für Fulda

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Reginald Bukel auf der Jahreshauptversammlung des "City Marketing Vereins Fulda" zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Fulda. 150 Mitglieder zählt der Verein "Citymarketing Fulda". Das sind zwei mehr als ein Jahr zuvor. Ein Großteil davon war auf der Jahreshauptversammlung (JHV) anwesend, die erstmals im neuen Hotel "Platzhirsch" in der Friedrichstraße stattfand.

154.000 Euro Ausgaben standen 152.000 Euro Einnahmen gegenüber. Trotz der "kleinen Unterdeckung" von 2.000 Euro ist die wirtschaftliche und finanzielle Lage desVereins stabil, bilanzierte Kassenwartin Bianca Möller. Der Schatzmeisterin wurde von den Kassenprüfern Christian Adolph und Volker Elm eine "beweiskräftige Buchführung" attestiert und durch das Auditorium einstimmig Entlastung erteilt.

Hauptpunkt der JHV war die  Wahl eines neuen Vorstandes, nachdem der bisherige Vorsitzende Hartmut Abel berufs-bedingt in die Paderborner "Galeria Kaufhof"-Filiale wechselte. Per Handakklamation und in Einzelabstimmung, indes nicht in "Blockwahl",  wurde (nach entsprechenden Vorgesprächen) und unter der Wahlleitung von Michael Koppel das neue Vorstandsgremium bestimmt: Neuer Vorsitzender (bei zehn Enthaltungen) ist der "Centhof-Manager" Reginald Bukel, schon seit 15 Jahren Vorsitzender der dortigen Werbegemeinschaft. Bukel will "gemeinsam die Stadt nach vorne bringen". Dieses würde primär nur durch die aktive Mitarbeit aller Mitglieder gelingen. Der 42-Jährige  will die Zusammenarbeit mit den bestehende IGs ausbauen und die erfolgreiche Arbeit seine Vorgängers fortsetzen. Stellvertreter Bukels sind Steffen Leib und für Sonja Seidler nun Clemens Neidert.  Schriftführer bleibt Jürgen Süßemilch, Kassenwartin Bianca Möller, Kassenprüfer sind Christian Adolph und (neu) Jürgen Kotsch.

Die neu gewählte Vorstandschaft bedankte sich bei Abel, der an diesem Abend "in die letzte Runde" ging, für dessen Arbeit und Engagement und den "durchaus streitbaren Einsatz bei den Offiziellen der Stadt Fulda" und verabschiedete ihn mit einem gebührenden Präsent.Hauptpunkte beim Ausblick auf 2016 sind die Mitglieder-Werbung, eine Neuausrichtung der Jour-Fixe-Termine, die Organisation des Stadtfestes und der "langen Nacht" sowie der anderen wichtigen Termine, die Modenschau "Glanzlichter", die neuausrichtung der Fachausschüsse, Workshops mit den Interessengemeinschaften, WLAN und Leerstandsmanagement für die Innenstadt sowie die "BIDs".Für dieses "Business Improvement Districts" konnte das Citymanagement um Edi Leib und Dominik Höhl 45.000 Euro an Fördergeldern generieren, um Marketingkonzepte zunächst für die Bahnhofstraße und sukzessive dann für andere wesentliche Achsen und Quartiere in Fuldas Innenstadt zu entwickeln. Die Initiative und eigentlichen Gelder zur "Situationsverbesserung" vor Ort, beispielsweise auch über den Universitätsplatz "nach unten hinaus" oder in die Löher- und Friedrichstraße sowie in Richtung Buttermarkt  müssten indes von den Grundstückseigentümern sowie den Immobilien- und Ladenbesitzern selbst kommen, sollten auf Empfehlung von Experten jedoch nicht mit so genannten "Notquartieren" starten. Insgesamt, so das Fazit aller, müsse man allgemein in einen noch stärkeren Dialog untereinander,  innerhalb des Vereins, mit den Interessensgruppen sowie nicht zuletzt der Stadt treten.

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