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Blindgänger-Sondierung im Schlossgarten: Bislang nichts Auffälliges

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Blindgänger-Sondierung im Schlossgarten: Bislang nichts Auffälliges
Blindgänger-Sondierung im Schlossgarten: Bislang nichts Auffälliges © Lenz

Die seit einer Woche laufenden Sondierungsarbeiten im Fuldaer Schlossgarten haben bislang keinerlei Hinweise auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ergeben. Die Arbeiten, die im Zusammenhang mit der geplanten denkmalgerechten Schlossgarten-Sanierung stehen, werden jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Fulda Die Oberflächensondierung hat derzeit rund 80 Prozent der gut zwei Hektar großen Untersuchungsfläche im vorderen Teil des Schlossgartens erfasst – bislang ohne jeden auffälligen Befund. Gleichzeitig hatte auch die Tiefensondierung/Bohrsondierung begonnen und vier Verdachtsstellen genauer unter die Lupe genommen, die aufgrund von historischen Luftbildern als mögliche Blindgänger-Orte identifiziert worden waren.

Inzwischen haben alle vier Bohrsondierungen auf der Orangerieterrasse, der Kaisersaalterrasse und im Schlossgarten-Parterre keine Anomalien ergeben. Die Orangerieterrasse ist bereits komplett als kampfmittelfrei gemeldet. Die übrigen 20 Prozent der Fläche für die Oberflächensondierung müssen zum Teil noch von Metallresten aus den Beetumrandungen befreit werden und können erst dann untersucht werden. Mit einem Abschluss der Sondierung wird am Ende der nächsten Woche gerechnet.

Obwohl sich derzeit abzeichnet, dass sich vermutlich keine aktuelle Gefährdungslage ergeben wird, hatte die Stadt Fulda vorsorglich einen Führungsstab und einen Verwaltungsstab ins Leben gerufen, die sich inzwischen formiert haben. In enger Abstimmung mit dem Landkreis Fulda, der Polizei und anderen involvierten Institutionen erarbeiten die Stäbe Einsatzszenarien, die auch bei künftigen Bombensondierungen im Innenstadtgebiet in angepasster Form Anwendung finden könnten.
„Insofern sind die gegenwärtigen Sondierungsarbeiten im Schlossgarten auch eine gute Übung für das Zusammenwirken alle beteiligten Stellen in der Gefahrenabwehr“, sagte OB Dr. Heiko Wingenfeld.

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